"Tag der Ruhrhalbinsel" - Bürgerschaften fördern Zusammengehörigkeitsgefühl

Anzeige
Präsentierten das Konzept zum ersten "Tag der Ruhrhalbinsel" (v.l.): Henner Höcker (Heisingen), Jürgen Gentzmer (Bürgerschaft Kupferdreh), Günter Kirsten (Bürgerschaft Heisingen), Rainer Busch (Bürgerschaft Kupferdreh), Norbert Mering (Bürgerschaft Überruhr), Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel und Rolf Siepmann (Heimat- und Burgverein Burgaltendorf) Fotos: Lukas
  Es scheint sie doch noch zu geben, die pure Harmonie. Getrennte Wege gehen, das war gestern. Zumindest haben die vier Bürgerschaften der Ruhrhalbinsel (Überruhr, Burgaltendorf, Kupferdreh/Byfang und Heisingen) sich eine enge und konstruktive Zusammenarbeit auf die Fahne geschrieben, um das Heimatgefühl der Bürger und die Begegnung untereinander zu stärken sowie auch auf die Schönheit der Natur und auf die geschichtliche Bedeutung dieser Region hinzuweisen.
Auf Anregung von Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel (CDU) traf man sich vor rund einem Jahr zum ersten Mal, um ein gemeinsames Format für bezirkliche Veranstaltungen mit dem Arbeitstitel "Tag der Ruhrhalbinsel" zu erstellen.
Seitdem wurde bereits einiges umgesetzt: Ein eigenes Ruhrhalbinsel-Logo wurde kreiert (ein durchbrochener Kreis, der Offenheit symbolisiert und durch den sich die Ruhr schlängelt) und ein eigener Briefbogen erstellt; eine Flyer "Wir sind die Ruhrhalbsinel" mit einer Auflage von 6.000 Exemplaren auf den Weg gebracht und in ganz Essen verteilt; man stieg gemeinsam in das Ruhrperlen-Programm der EMG ein; unterstützte sich bereits gegenseitig bei Veranstaltungsplanungen und -bewerbungen (Plakatierungen, Künstleraustausch etc.) und erstellte das Konzept "Tag der Ruhrhalbinsel" für 2017, 2018 und darüber hinaus.
"Das Wort Heimat soll durch diese Aktion wieder mehr in den Fokus gerückt werden", betont Günter Kirsten, Sprecher der Bürgerschaften Ruhrhalbinsel.
Am Pfingstmontag, 5. Juni, ist es so weit, dann findet der erste "Tag der Ruhrhalbinsel" statt. In jedem der vier Stadtteile (Burgaltendorf, Überruhr-Hinsel, Kupferdreh und Heisingen) gibt es dann zwei Dorfführungen - vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 15 bis 17 Uhr.
Das heißt, man kann an einem Tag zwei Stadtteile kennenlernen. Teilnehmen können alle Essener, egal ob aus dem Essener Norden, von der Ruhrhalbinsel oder neu hinzugezogen im jeweiligen Stadtteil. Schwerpunkt wird die Geschichte und die Schönheit des Stadtteils sein.
Die Teilnehmerzahl wurde nicht beschränkt und die Teilnahme ist kostenlos.
Wie welche Führung genau ausschauen wird, darüber wird der KURIER zeitnah berichten.

Start amPfingstmontag, 5. Juni

Der "Tag der Ruhrhalbinsel" wird am 17. September erneut angeboten, damit man sich auch die beiden Stadtteile noch zu Gemüte führen kann, die man am 5. Juni nicht besucht hatte.
Die Führungen durch die Stadtteile sind der Beginn für weitere Veranstaltungen. Diesbezüglich sind auch Gespräche mit der Weißen Flotte sowie dem Hespertalbahnverein geplant. Aber auch die Sportvereine sollen mit ins Boot genommen werden.
Rolf Siepmann, Vorsitzender des Heimat- und Burgvereins in Burgaltendorf: "Der 'Tag der Ruhrhalbinsel' ist eine tolle Gelegenheit, um einen ganzen Tag gemeinsam zu verbringen, die Heimat zu erleben und auch besser kennenzulernen."

Ansprechpartner der Bürgerschaften:
Bürgerschaft Heisingen: Günter Kirsten 0172/23 53 338
Überruhrer Bürgerschaft: Norbert Mering 0173/29 35 146
Heimat- und Burgverein Burgaltendorf: Rolf Siepmann 0201/ 857 53 09
Bürgerschaft Kupferdreh: Jürgen Gentzmer 0177/480 60 50 Ansprechpartner:
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.