Entscheidung auf der Zielgeraden

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Fröndenberg/Ruhr: am Markt | Herzschlagfinale bei den Skatfreunden

Am vergangenen Samstag (13. Dezember) ging im Vereinslokal „Zum Markgrafen“ erst die JHV von den „Skatfreunden Fröndenberg“ über die Bühne; im Anschluss daran fand die Siegerehrung der Jahresbesten statt; die folgende Weihnachtsfeier rundete den gelungenen Abend ab.
Es ist fast schon Usus geworden, dass sich auf der JHV – bis auf eine Ausnahme - die „alten“ Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl stellen, was die Versammlung erleichtert zur Kenntnis nahm; denn ansonsten hätte es ja einen von ihnen treffen können. Erst als das Wort "Wiederwahl" fiel, öffneten sich die bis dahin geschlossenen, in der Bodenposition verharrenden Augen der Anwesenden,und wandten sich der Waagerechten zu. Wolfgang Müller wurde als 1., Reinhard Midasch als 2. Vorsitzender, Andrea Czaika als Kassiererin und Erich Hirrich als Listenprüfer einstimmig gewählt. Die Position des Schriftführers galt es – mit Monika Hirrich - neu zu besetzen, da Rainer Ulack aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.
Als nächstes ließ man das vergangene Spieljahr noch einmal Revue passieren. Brigitte Kern wiederholte ihren Sieg bei der Damenstadtmeisterschaft und Olaf Schroer schmückte sich mal wieder mit dem Titel des Herrenstadtmeisters. Die Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft wurde in diesem Jahr leider nicht erreicht, da die Spieler W. Müller, Ludger Brömmeling, Thomas Brömmeling und Ingo Stephan die Glücksgöttin nicht an ihrer Seite hatten. R. Midasch schaffte die beschwerlichen Qualifikationshürden zur Endrunde der Deutschen Einzelmeisterschaft, konnte dort aus privaten Gründen leider nicht an den Start gehen. Den beiden Liga-Mannschaften des Vereins war es nicht vergönnt, den avisierten Aufstieg zu realisieren, so verfehlte die 1. Mannschaft mit Platz 3 den Aufstieg in die 1. Bundesliga und die 2. Mannschaft mit dem 8. Platz den Aufstieg in die Regionalliga. Für das nächste Jahr steht bei den Skatfreunden allerdings ein Doppelaufstieg auf der Agenda, und die Chancen stehen nicht schlecht, da sich die Teams mit routinierten Spielern, wie Rainer "Whistleblower" Schenk und Detlef Müller, die bisher für Herz Dame Menden spielten, verstärken werden. Allerdings ist den beiden Frischlingen bewusst, dass in Fröndenberg eine härtere Gangart als in Menden angeschlagen wird; deshalb wird sich erst am Ende des kommenden Jahres zeigen, ob die Neulinge dem Stress gewachsen sind.
Nun folgte der Höhepunkt des Abends, die Bekanntgabe der Jahresbesten durch den Conférencier R. Midasch, der mit gewohnter Eloquenz die Siegerehrung vornahm. Man musste schon sehr weit in der Historie des Vereins zurückgehen, um ein derartiges Finale zu dokumentieren. Fünf Spieler hatten vor dem letzten Spieltag noch die Möglichkeit Vereinsmeister zu werden. In einem Herzschlagfinale sicherte sich W. „Präses“ Müller den Titel, dicht gefolgt von R. “Shiloh“ Midasch und Wolfgang „Undertaker“ Wilms. Michael „Michi“ Manz und L. „Tempo“ Brömmeling ließen ein wenig abreißen und belegten die nächsten Plätze. R. „Glücksschwein“ Schenk, letztjähriger Vereinsmeister, hatte zwischen Januar und Oktober eine temporäre Schwächephase, konnte sich aber im Endspurt noch den 6. Platz sichern. Manfred „Aida“ Gebauer, A. „Dschungelqueen“ Czaika – Damenmeisterin und Aufsteigerin mit der Damenmannschaft der Verbandsgruppe 57 in die 1. Damenbundesliga -, E. „Brain“ Hirrich und Klaus „Grrrrand“ Dejoks komplettierten die Top-Ten.
Den Pokalsieg spielten letztendlich drei Spieler unter sich aus. Erst nach dem letzten Spiel konnte sich Th. Brömmeling des Sieges gewiss sein, der denkbar knapp M. Manz und L. Brömmeling, die dem Sieger im Laufe des Jahres so manche Schweißperle auf die Stirn zauberten, in die Schranken verwies. W. Müller ließ es sich nehmen und nahm mit Vergnügen und einem Kaltgetränk die Auszeichnung des Pokalsiegers vor.
Im Anschluss an die Ehrungen saßen die „Skatfreunde“ noch etliche Stunden beieinander, speisten die köstlichen griechischen Spezialitäten und sprachen den Getränken wohlwollend zu.
Wer Interesse an einem gepflegten Skatspiel hat, für den dürften die Skatfreunde die erste Adresse im weiten Umkreis sein. Sie treffen sich jeden Freitag um 19.30 zu ihrem Spielabend im „Markgrafen“ und würden sich über jeden Neuling, ganz gleich ob „alter Hase“ oder Novize freuen.
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