Max Reger für Hagen und Iserlohn

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Gerhard Oppitz
Im nächsten Sinfoniekonzert am 26. Januar 2016 (20 Uhr, Stadthalle Hagen), das der Theaterförderverein unterstützt, wird das Wort Tradition großgeschrieben. Dafür steht stellvertretend einer der größten deutschen Konzertpianisten: Gerhard Oppitz. Seitdem er 1977 als erster Deutscher den begehrten Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv gewann ist er regelmäßig auf Konzertreisen durch Europa, Japan und die USA unterwegs. 1978 nahm er die erste von zahlreichen Schallplatten und CDs auf, drei Jahre später wurde ihm eine Professur an der Musikhochschule München angeboten, die er bis 2013 innehatte. Er spielt als Solist mit den renommiertesten Orchestern, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker. In Hagen wird Oppitz mit dem selten aufgeführten Klavierkonzert f-Moll von Max Reger unter der Leitung von Florian Ludwig zu hören sein. Oppitz gehört zu den entschiedenen Verfechtern dieses Spätwerks, das höchste Virtuosität und harmonische Komplexität in rauschhafter Weise kombiniert. Mit der dritten Sinfonie von Johannes Brahms erklingt außerdem ein weiterer Höhepunkt der Musik der Spätromantik. In dieser Komposition verbindet Brahms auf wunderbare Art die traditionelle sinfonische Architektur mit einem großen Klangfarbenreichtum und einprägsamen Themen.
Wer Gerhard Oppitz mit dem von ihm so sehr verehrten und vielfachst interpretierten Johannes Brahms hören möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: Am 27. Januar gastiert er im Parktheater Iserlohn mit dem berühmten zweiten Klavierkonzert. Im Rahmen dieses von Florian Ludwig geleiteten Konzertes stellt das Philharmonische Orchester Hagen ferner Max Regers „Mozart-Variationen“ vor, die zu dessen beliebtesten Werken gehören. Beim Besuch von beiden Konzerten gibt es einen Preisnachlass von 20 Prozent.

Klangrede zum Fünften Sinfoniekonzert
„Tradition“ ist auch der Titel der Klangrede am 24. Januar 2016 (11.30 Uhr, Osthaus Museum Hagen). Neben der Einführung in die Werke des fünften Sinfoniekonzertes wird Florian Ludwig mit seinem Gast, dem Organisten Roland Voit, über die Musik Max Regers und dessen Verbindungen zur Stadt Hagen sprechen. Beide Künstler werden zudem vierhändig am Klavier auch die musikalischen Beiträge gestalten.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-2073218 oder www.theater-hagen.de und unter www.parktheater-iserlohn.de.
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