„Grünes Licht“ für Enervie-Gruppe - Finanzierung für Neuausrichtung steht

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Hagen: Enervie-Verwaltung |

Seit Wochenbeginn kann die Enervie-Gruppe mit Zustimmung der Banken die angestrebte Neuausrichtung und Restrukturierung zu einem zukunftsfähigen regionalen Energie- und Wasserunternehmen umsetzen.

Auf der Basis zugesagter Gesellschafterdarlehen und einer endgültigen positiven Fortführungsprognose sagten auch die Banken eine Finanzierung bis Ende 2019 zu. Nun kann die Enervie-Gruppe die nächsten Schritte für die Restrukturierung und Weiterentwicklung in allen Unternehmensbereichen einleiten. Ziel ist die Rückgewinnung der Wirtschaftskraft des Unternehmensverbundes.

Die Enervie-Gruppe, zu der der regionale Energieversorger und Kraftwerksbetreiber Mark-E, die Stadtwerke Lüdenscheid und die Netzgesellschaft Enervie AssetNetWork gehören, hatte auch durch die Auswirkungen der Energiewende in denvergangenen Jahren starke Umsatz- und Ergebnisrückgänge verzeichnet. Aufgrund der hohen Verschuldung des Unternehmens war es seit dem Frühjahr oberste Priorität, die mittelfristige Finanzierung zu sichern und somit eine zukunftsfähige Neuausrichtung der Enervie-Gruppe zu ermöglichen.



In diesem Zusammenhang wurde die Beratungsgesellschaft Roland Berger Strategy Consultants mit der Erstellung eines Restrukturierungsgutachtens beauftragt. Die finale Sanierungsaussage mit positiver Fortführungsprognose liegt nunmehr vor. Die im Sommer zwischen ENERVIE und den Banken verhandelte Stillhaltevereinbarung wird nun in eine Finanzierungszusage bis 2019 überführt. Daneben hat ENERVIE eine Zusage für ein Gesellschafterdarlehen der drei großen Anteilseigner Stadt Hagen, Stadt Lüdenscheid und Remondis in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro erhalten. „Damit leisten auch die Aktionäre der ENERVIE Gruppe einen wichtigen Beitrag für die anstehende Neuausrichtung. Ein wesentliches Verhandlungsergebnis mit den Banken ist zudem, dass ENERVIE im Rahmen der weiteren Restrukturierung die Chance hat, auch neue Finanzierungskonzepte umzusetzen“, bewertet Vorstandssprecher Christoph Köther die erreichten Zusagen.



Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket will die ENERVIE Gruppe nun bis 2019 entscheidende Schritte für die Rückgewinnung der Wirtschaftskraft umsetzen. Für die Sanierung setzte das Unternehmen im Juli 2015 Diplom-Kaufmann Markus F. Schmidt als Chief Restructuring Officer (CRO) ein. Er trägt die Verantwortung für die anstehende Restrukturierung. „Die Zusage einer sicheren Finanzierung bis Ende 2019 unter den bisher erarbeiteten Eckpunkten ist ein wichtiger Meilenstein und wesentliche Voraussetzung zur Neuausrichtung und Weiterentwicklung der ENERVIE Gruppe.“ Jetzt wird es darum gehen, die vielen Maßnahmen, unter anderem die notwendigen Personalanpassungen, umzusetzen. Ziel der ENERVIE ist ein wieder steigendes Ergebnis, die Stärkung des Eigenkapitals und der Abbau der Verschuldung.
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