Am Wochenende: Hagen gegen Bremerhaven und Jena

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Hagen: Ischelandhalle |

Doppelspieltag in der Basketball-Bundesliga: Phoenix Hagen reist am Freitag zu den Eisbären Bremerhaven. Sprungball in der Stadthalle Bremerhaven ist um 18 Uhr. Am Sonntag um 15.30 Uhr ist dann Aufsteiger Science City Jena zu Gast in der Arena am Ischeland. Beide Partien werden live von Telekom Basketball übertragen.

Zum Auftakt besiegte Bremerhaven in einem offensiv geführten Spiel die WALTER Tigers Tübingen mit 92:84. Bis auf den Ex-Hagener Fabian Bleck und Center Waverly Austin ist alles neu an der Küste. Trainer Sebastian Machowski durfte sich gegen Tübingen vor allem über sein Guard-Tandem Jordan Hulls/Quincy Diggs freuen. „Das ist ein herausragendes Duo. Diggs war gegen Tübingen die zentrale Figur, so wie schon im letzten Jahr, als er in Österreich gespielt hat“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. Mit Karvel Anderson (von Maccabi Haifa) wird gegen Phoenix ein weiterer US-Guard sein Debüt geben. Er ersetzt Patrick Christopher, der aufgrund einer Knieverletzung durch den Medizincheck gefallen war.
Aus Hagen nach Bremerhaven wechselte vor der Saison Power Forward Ivan Elliott, aus Göttingen kam Center Harper Kamp. „Beide kennen wir natürlich bestens. Das sind erfahrene und gute Spieler, die man gerne in seinem Kader hat“, so Freyer. Für die großen Positionen steht neben Waverly Austin noch der neue US-Forward Evan Smotrycz zur Verfügung. Verzichten müssen die Eisbären auf David Brembly (Mittelfußbruch). Dafür kamen gegen Tübingen Adrian Breitlauch und Lars Wendt verstärkt zum Einsatz. „Das Spiel gegen Tübingen war sehr ansprechend. Bremerhaven hatte außerordentliche Wurfquoten“, sagt Ingo Freyer.
Aufsteiger Science City Jena verschlief hingegen die Anfangsphase beim Auftaktspiel in Gießen und verlor letztlich 76:86.Trainer Björn Harmsen setzt auf geballte Erfahrung in Verbindung mit außergewöhnlicher Qualität. Die Routiniers Immanuel McElroy (36, ehemals Berlin und Braunschweig), Julius Jenkins (35, Bamberg und Berlin), Wayne Bernard (35, Ludwigburg und Mitteldeutscher BC) sowie Filiberto Rivera (34, Bamberg) gehören zu den Leistungsträgern. „Diese Spieler wissen definitiv, wie Basketball funktioniert“, erklärt Ingo Freyer, dem es ein anderer Spieler aus Jenas Kader besonders angetan hat: „Aufbauspieler Marcos Knight gefällt mir sehr gut.“ Der 27-Jährige kam vor der Saison aus Heidelberg.
Auch sonst setzt Björn Harmsen auf Spieler mit Bundesligaerfahrung. Das gilt für Forward Stephan Haukohl (Mitteldeutscher BC) ebenso wie für die Center Kenneth Frease (Braunschweig, Tübingen), Oliver Clay (Mitteldeutscher BC, Berlin) und Oliver Mackeldanz (Vechta). „Unter den Körben ist Jena ebenfalls sehr, sehr solide besetzt mit erfahrenen, körperlich starken Spielern“, weiß Freyer.
Die eigene 75:84-Niederlage gegen Göttingen hat der Hagener Coach noch nicht ganz verdaut: „Es geht nicht nur darum, dass wir verloren haben. Wir haben in keiner Weise so gespielt, wie wir es besprochen hatten. Das ist sehr ärgerlich und muss schnell anders werden“, so Freyer. Da kommt es ihm mehr als gelegen, dass sich Jeremy Dunbar wieder zurückgemeldet hat. Der Neuzugang aus Vechta konnte nach Rückenproblemen zu Beginn der Woche wieder ins Teamtraining einsteigen.
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