Meister und Pokalsieger Bamberg zu Gast in Hagen

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Der Champion kommt in die Enervie-Arena: Die Brose Baskets aus Bamberg, die 2010, 2011 und 2012 jeweils das Double aus Meisterschaft und Pokal gewinnen konnten, sind am Sonntag, 10. März, Gegner von Phoenix Hagen. Sprungball gegen den Tabellenführer ist um 17 Uhr.
Ungeachtet der 71:85-Niederlage bei den Bayern am vergangenen Sonntag dominieren die Oberfranken aber auch 2012/2013 die Liga. An der Isar endete eine beachtliche Serie von elf Siegen - und das trotz der hohen Belastung in der Euroleague. Denn die ist ein echter Substanzfresser. Die Euroleague-Vorrunde überstanden die Bamberger im letzten Moment. Nach zehn Spielen und drei Siegen brachte ein 92:90 über Partizan Belgrad den Sprung unter die europäischen „Top 16“.
Gemeinsam mit ALBA Berlin, das ebenfalls in Gruppe E spielt, müssen die Brose Baskets dort 14 weitere Spiele absolvieren. Am letzten Mittwoch hieß der Gegner in der Stechert Arena Moskau (58:78). Und schon nächste Woche Donnerstag steht die nächste Partie an. Dann führt der Weg nach Istanbul. Während der Gewinn der Euroleague nicht ganz oben auf der oberfränkischen To-do-Liste gestanden haben dürfte, sah das mit dem deutschen Pokal sicher anders aus. Doch diesmal war in der Qualifikationsrunde Endstation. Die Brose Baskets unterlagen dem FC Bayern mit 69:77 und dürfen das Beko BBL TOP Four am 23. und 24. März in Berlin nur vom Sofa aus verfolgen. Mit dem Double wird es 2013 darum nichts werden - aber der Titelfavorit der Liga sind weiter die Bamberger.
Ingo Freyer: „Es ist ein Team auf europäischem Top-Level. Das ist ein ganz eigenes Niveau, eine ganz andere Physis, eine ganz eigene Athletik.“
Phoenix Hagen muss am Sonntag voraussichtlich auf Björn Schoo (Knieprobleme) verzichten. Bernd Kruel könnte hingegen wieder in den Kader zurückkehren. „Ob es aber schon wieder für Einsatzzeit reicht, müssen wir sehen“, so Freyer. Damit sind die Hagener einmal mehr sehr klein aufgestellt: „Das ist natürlich schon problematisch, aber auch keine neue Situation. Wir sind körperlich sehr unterlegen und müssen darum schnell und aggressiv spielen.“
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