Neues Basketball-Unternehmen in Hagen

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Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Basketball Bundesliga-Klubs Phoenix Hagen wurde vergangenen Woche gelegt: Die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA, die nach einer Übergangszeit die Zukunft von Phoenix Hagen gestalten soll, wurde von den Teilhabern aus der Taufe gehoben.

hagen. Insgesamt zwölf Gesellschafter konnten gewonnen werden. Dabei handelt es sich um die Altgesellschafter, die im Zuge einer Kapitalerhöhung ebenfalls direkt an der neuen Gesellschaft beteiligt sein werden, sowie um die neuen Gesellschafter. Das sind die Rechtsanwälte und Notare „Hefer Streppel Brück und Partner“, Markus-Sven Knappik, Heiner Kieft, Carsten Mahnke, Heiko Mazur, Sirus und Darius Mochrefie sowie die Tessari Transport GmbH (vertreten durch Savvas Karavelis). Die alten Gesellschafter Ingo Bender, Michael Scheibe Jochheim, Olaf Reschop, Helmut Hefer sowie die Haensel/Streppel GbR werden ihre bisherigen Gesellschaftsanteile an der Phoenix Hagen GmbH zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls in die neue Gesellschaft überführen.
Zum Geschäftsführer beriefen die Gesellschafter Oliver Herkelmann, der auch Geschäftsführer der Phoenix Hagen GmbH ist. „Die beiden Gesellschaften werden eine ganze Zeit lang parallel existieren und arbeiten. Dabei ist natürlich Kontinuität Trumpf. Alle vertraglichen Verhältnisse bleiben bestehen und werden vollumfänglich erfüllt“, erklärt Herkelmann.
In einem nächsten Schritt wird im Rahmen der ersten Gesellschafterversammlung der Aufsichtsrat der Komplementär GmbH berufen. Im Anschluss wird schrittweise die Übernahme des Geschäftsbetriebs von der Phoenix Hagen GmbH vollzogen. Als erstes wird das neue Unternehmen die gemeinnützige Phoenix Hagen gGmbH, die sich vornehmlich mit der Jugendarbeit beschäftigt, übernehmen. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA die Lizenz für die BBL-Saison 2015/2016 beantragen wird. Mit dem Know-how und der Finanzkraft der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA sollen ein verbessertes Geschäftsmodell entwickelt und neue Sponsoren gewonnen werden. „Wir müssen den Basketball in Hagen auf eine stärkere wirtschaftliche Basis stellen, auch um ein schnelleres Abarbeiten der Verbindlichkeiten aus den beiden Hallenprojekten zu gewährleisten“, erklärt Herkelmann. Zu einem späteren Zeitpunkt wird sich die neue Gesellschaft auch für Kleinanleger öffnen anbieten.
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