Phoenix Hagen am Mittwoch bei ALBA BERLIN

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Am 30. Spieltag der Basketball-Bundesliga tritt Phoenix Hagen beim Tabellenzweiten ALBA BERLIN an. Sprungball in der o2 World ist am Mittwoch, 15. April, um 20 Uhr. Während die Berliner um Platz eins der Hauptrunde kämpfen, ist Phoenix Hagen fünf Runden vor dem Ende eher im Niemandsland der Tabelle angekommen. „Gerade darin liegt aber auch eine Chance für unsere Spieler, sich zu beweisen. Spiele in Berlin sind zudem immer eine riesige Herausforderung, auf die wir uns freuen“, sagt Phoenix Coach Ingo Freyer.

Ehre, wem Ehre gebührt: ALBA BERLIN hat Großes geleistet. Nur hauchdünn scheiterte die Mannschaft von Sasa Obradovic in der Euroleague am Einzug in die Runde der besten acht Teams. Die 64:73-Heimniederlage gegen Maccabi Tel Aviv kostete im direkten Vergleich mit Panathinaikos Athen letztlich hauchdünn die Qualifikation fürs Viertelfinale. Nur 43 Stunden nach dem Euroleague-Aus stand ALBA BERLIN beim Beko BBL TOP4 in Oldenburg auf dem Parkett. Gegen Bamberg unterlagen die Albatrosse im Halbfinale mit 65:85, um sich am Sonntag mit einem 86:69 über Bonn den dritten Platz zu sichern.

Während für Phoenix Hagen am Mittwoch das 30. Pflichtspiel der Saison ansteht, wird es für ALBA BERLIN bereits die 56. Partie in Meisterschaft, Euroleague und Pokal sein. Für dieses stolze Programm benötigen die Berliner freilich auch einen außergewöhnlichen Kader. Die Verantwortlichen bewiesen dabei einen sehr guten Riecher für qualifiziertes Personal. Der Ex-Tübinger Reggie Redding, der Ex-Bonner Jamel McLean und der Ex-Bamberger Alex Renfroe schafften an der Spree den nächsten Schritt. Gemeinsam mit den international gestählten Clifford Hammonds, Marko Banic, Jonathan Tabu und Leon Radosevic füllt das Trio die insgesamt sieben Ausländerpositionen im ALBA-Kader aus.

Um den zweifachen College-Champion Niels Giffey, Akeem Vargas und Alex King ist zudem eine neue Garde an deutschen Spieler herangewachsen, die auch zum Kader der A-Nationalmannschaft gehört. Mit Jonas Wohlfarth-Bottermann und dem nachverpflichteten Jannik Freese gehören darüber hinaus zwei namhafte Center zum Aufgebot, die bei anderen Teams sicherlich deutlich mehr im Fokus stünden. Festgespielt im Kader hat sich zudem die 19-jährige Aufbauhoffnung Ismet Akpinar. Sasa Obradovic hat ALBA BERLIN ein unverkennbares Gesicht gegeben: Teamgeist, Aggressivität und Defense auf höchstem Niveau zeichnen die Berliner aus. Offensiv attackiert die Mannschaft gerne den Korb, punktet viel am Brett und von der Freiwurflinie. Distanzwürfe gehören auch zum Repertoire, sind aber häufig nicht die erste Wahl. „Berlin hat eine herausragende Körpersprache, setzt immer die Vorgaben um und spielt stabil und mit kontrolliertem Risiko, eben wie ein Spitzenteam“, so Freyer.

Phoenix Hagen reist ohne David Bell nach Berlin. Der Kapitän wurde am Montag am Ellbogen operiert und wird den Rest der Saison verpassen. „David hatte schon seit Wochen Probleme, der Eingriff war überfällig“, berichtet Ingo Freyer, der Bell in der Hauptstadt sehr vermissen wird: „Berlin hat sehr robuste Spieler auf allen Positionen. David Bell ist ein Typ, der immer dagegenhalten kann.“ Aufgefangen wird der Ausfall im Kollektiv: „Wir haben mehrere Kandidaten, die die Chance nutzen können, zum Beispiel Todd Brown oder Zamal Nixon“, so Freyer. Auch Jonas Grof wird in Berlin zum Phoenix-Kader gehören, ebenso Moritz Krume. Beide spielen derzeit mit Iserlohn die Playoffs in der ProB.
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