Phoenix Hagen verliert sein nächstes Heimspiel

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    Auch gegen die Löwen Braunschweig verliert Phoenix Hagen in eigener Halle. Damit ist man ganz tief im Abstiegskampf. Obwohl sich Phoenix bemüht hat verlor man mit 82:91.

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BRAUNSCHWEIGER LÖWEN BEISSEN SICH IN HAGEN DURCH
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Der erste Heimsieg lässt weiter auf sich warten: Phoenix Hagen hat mit
82:91 (35:42) gegen die Basketball Löwen Braunschweig am 8. Spieltag der
Beko Basketball Bundesliga verloren. Vor 3.013 Zuschauern in der ENERVIE
Arena mussten sich die Feuervögel trotz einer starken Kampfleistung mit
einem 15:0-Lauf ab Mitte des dritten Viertels am Ende geschlagen geben.
Das Personal:

Die Basketball Löwen Braunschweig waren ohne Verletzungssorgen nach Hagen
gereist. Bei Phoenix kehrten Urule Igbavboa und Arber Tolaj zurück.
Verzichten musste Headcoach Ingo Freyer weiterhin auf Fabian Bleck
(Bänderriss).

Der Spielverlauf:

Nachdem die Basketball Löwen Braunschweig den Sprungball für sich
entschieden hatten, ließ der erste Treffer der Partie recht lange auf
sich warten. Dafür war es umso spektakulärer, wie Zamal Nixon Phoenix
nach knapp anderthalb Minuten per Dreier in Führung brachte (2.). Die
gaben die Hagener so schnell auch nicht wieder her. Zwischen zwei Körben
von Braunschweigs Kapitän Kyle Visser verwandelte David Bell seine
Freiwürfe, anschließend eröffnete auch Larry Gordon mit drei Zählern
zum 8:4 sein Punktekonto (3.). Auf beiden Seiten schlichen sich in der
Anfangsphase Fehlwürfe und Ballverluste in das Spiel, sodass auch die
Punkteausbeute zunächst gering blieb. Mehrfach kämpften sich die Löwen
bis auf zwei Punkte heran, doch die Feuervögel behaupteten ihre Führung
wacker. So verhinderte Todd Brown beim Stand von 16:14 erst den
Braunschweiger Ausgleich und traf im Gegenzug selbst für Phoenix (9.).
Mit Nixons Treffer zum 20:16 endete das erste Viertel.

Zu Beginn des zweiten Viertels traf Igbavboa doppelt und baute die Hagener
Führung auf 24:19 aus (12.). Doch nun nach einer Braunschweiger
Stärkephase verkürzte erst Trent Lockett per Dreier auf 29:28 (15.),
bevor Visser die erste Führung der Löwen perfekt machte (16.). Nach
erneuten Führungswechseln drohte Braunschweig dank Lockett zu enteilen
(17.). Doch während Tim Abromaitis bei zwei Versuchen hintereinander
keinen Dreier im Netz unterbringen konnte, eroberten Keith Ramsey und Bell
die Hagener Führung zurück (18.). Kurz vor der Halbzeit drehte
Braunschweig dann noch einmal auf. Nicolai Simon, Visser, Abromaitis und
Immanuel McElroy scorten. In die Pause ging es mit 35:42.

Nach dem Seitenwechsel baute Braunschweigs neuer Spielmacher Dru Joyce die
Führung aus (21.). Mit einem Dreier von Brown hielt sich Phoenix im Spiel
(22.), doch auch Braunschweigs Lockett traf für drei (24.). Im Rückstand
erwiesen sich die Feuervögel als mindestens ebenso bissig wie die Löwen:
Nach Defensiv-Rebound von Abromaitis erkämpfte sich Kapitän Bell den
Ball und traf (24.). Nachdem die Löwen auf zwölf Punkte enteilt waren,
sorgte Ramsey erst mit einem beherzten Dunking für neuen Mut und holte
sich auf der Gegenseite den Defensiv-Rebound (27.). Als Gordon den
Rückstand auf fünf Punkte verkürzte (28.), bebte die ENERVIE Arena. Und
die lautstarke Unterstützung der Fans zahlte sich aus: Erst vergab
Braunschweigs Derrick Allen beide Freiwürfe, dann wuchtete Igbavboa den
Ball ins Netz (29.). Die Löwen zeigten sich nun deutlich zahmer, fast
schon eingeschüchtert, als auch Joyce zwei Freiwürfe vergab. Gordon
brachte die Feuervögel auf einen einzigen Zähler heran (30.). Hagen
zeigte sich in dieser Phase deutlich sicherer. Im Gegensatz zu den
Braunschweiger Schützen verwandelte Igbavboa beide Freiwürfe zur ersten
Führung seit zwölf Minuten. Kurz vor Ende des dritten Viertels blockte
Nixon einen Dreierversuch von Simon, sodass es bei der Hagener
57:56-Führung blieb.

Das letzte Viertel begannen die Feuervögel so aggressiv und konzentriert,
wie sie das dritte beendet hatten. Nach Treffer von Ramsey beendete Lucas
Gertz den 15:0-Lauf der Hagener, der bereits Mitte des dritten Viertels
begonnen hatte. Mit einem erneuten Dunking von Ramsey und einem Dreier von
Brown wuchs die Führung auf sechs Punkte (32.). Doch das Spiel blieb hart
umkämpft, einige Führungswechsel folgten. Nach Nixons Ausgleich zum
70:70 (36.) setzten sich die Löwen ab und starteten ihrerseits einen
11:0-Lauf. Auch als die Niederlage absehbar wurde, ließen sich die
Feuervögel nicht hängen: Nixon traf gegen Ende des Spiels noch zwei
Dreier. Den Schlusspunkt der Partie zum 82:91 setzte David Bell.

Das Fazit:

Nachdem die Feuervögel den ersten Rückstand noch mit Leidenschaft
aufgeholt hatten, war Braunschweig am Ende konsequenter. Unter den Körben
unterlag Hagen mit 27 zu 44 Rebounds. Ein kleines Trostpflaster war die
100-prozentige Freiwurfquote der Hagener, die fast doppelt so hoch war wie
die der Braunschweiger. Aus dem Feld jedoch zeigten sich die Löwen um
Topscorer Lockett (22 Punkte, 89 Prozent Wurfquote), Kapitän Visser (16
Punkte, 73 Prozent) und Allen (13 Punkte, 100 Prozent) extrem treffsicher
und ließen sich den Sieg letztlich nicht mehr nehmen.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Der Braunschweiger Sieg ist verdient. Wir
haben sehr viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir
müssen aber anerkennen, dass Braunschweig stärker war. Sie haben ihre
Athletik und die Größenvorteile ausgenutzt. Allen, Visser und Lockett
haben hochprozentig aus der Nahdistanz geworfen. Kompliment an meine
Mannschaft für den 15:0-Run. Wir haben danach nichts mehr getroffen und
das Momentum war bei Braunschweig. Die mentale Stärke bei uns war dann
weg.“

Raoul Korner (Basketball Löwen Braunschweig): „Das war ein wichtiges
Spiel für uns, weil wir auswärts lange nicht mehr gewonnen haben. Die
Partie kann darum richtungsweisend für uns sein. Wir haben ein gutes
zweites Viertel gespielt und haben uns einen guten Vorsprung erkämpft.
Dann haben wir nicht mehr getroffen – und ein Vorsprung gegen Hagen kann
eigentlich gar nicht hoch genug sein. Im letzten Viertel haben wir uns
dann wieder gefunden. Wir hatten wichtige Stopps und haben den Kopf nicht
verloren. Auch der Rebound war entscheidend.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Basketball Löwen Braunschweig 82:91 (35:42)

Phoenix Hagen: Ramsey (18), Gordon (16/2), Nixon (15/3, 6 Ass.), Brown
(13/3), Bell (12), Igbavboa (8), Geske, Khartchenkov.

Basketball Löwen Braunschweig: Lockett (22/2), Visser (16, 11 Reb.),
Abromaitis (13/1, 6 Ass.), Allen (13), Joyce (12/2, 8 Reb., 6 Ass.), Simon
(7/1), McElroy (6), Gertz (2), Adler.

Zuschauer: 3.013

Schiedsrichter: Moritz Reiter, Max Kindervater, Jonas Reiter

Technischer Kommissar: Peter George

Stationen: 10:6 (5.), 20:16 (10.), 29:28 (15.), 35:42 (20.), 42:51 (25.),
57:56 (30.), 68:70 (35.), 82:91 (40.).





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Herausgeber:
Phoenix Hagen GmbH
Funckestraße 38/40
D-58097 Hagen
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