Testspiel VFL Eintracht Hagen - SG Schalksmühle/Halver 32:29

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VfL Eintracht Hagen – SG Schalksmühle-Halver 32:29 (17:10)

Zwei extrem unterschiedliche Halbzeiten legte Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen im Test vor heimischer Kulisse gegen den benachbarten Drittligisten SG Schalksmühle-Halver hin. Im ersten Abschnitt spielte die Mannschaft von Trainer Lars Hepp dynamisch mit viel Tempo nach vorne, und auch die taktischen Konzeptionen griffen immer wieder. In der Hintermannschaft agierten die Grün-Gelben mit extrem viel Biss, einzig Bastian Munkel bereitete immer wieder Probleme. So gingen Kapitän Jens Reinarz und Co. auch mit einer verdienten Sieben-Tore-Führung in die Kabine. „Das war schon wirklich ordentlich“, bilanzierte Hepp. Nach dem Pausenpfiff hakte es allerdings vorne wie hinten gewaltig, einzig David Ferne glänzte, parierte beim Highlight des Spiels zunächst einen Siebenmeter und in der Folge auch die zwei Nachwürfe. Dennoch glichen die Gäste erst zum 22:22 aus, ehe sie beim 26:25 gar in Front gingen. Erst dann rissen sich die Hagener wieder zusammen und rührten hinten wieder etwas mehr Beton an und ließen auch im Angriff gelegentlich den Klassenunterschied aufblitzen. „Wir haben in der 2. Halbzeit scheinbar gedacht, es würde von alleine gehen. Das war ein gutes Lehrbeispiel für uns, dass diese Saison nichts von alleine gehen wird“, analysierte ein unzufriedener Hepp.

Nicht zum Einsatz kamen Tobias Mahncke und Julian Renninger. Mahncke wurde geschont, bei Renninger ist die Diskusverletzung an seiner rechten Hand wieder aufgebrochen, ein MRT vom heutigen Tag soll bis morgen Aufschluss bringen. „Das ist echt Mist, aber ich kann mir leider auch nicht die ganze Hand tapen, schließlich ist es meine Wurfhand“, berichtete Renninger am Rande des Spielfelds. Es gab aber auch positive Nachrichten von der Personalfront: Zwar setzte Hepp Rückraum-Ass Pavel Prokopec nicht ein, doch der routinierte Abwehrstratege gab zu Protokoll, dass er morgen im Test gegen den TuS Ferndorf (19.30 Uhr, Enervie Arena) wieder zum Ball greifen will. Und die angeschlagenen Milan Weißbach, Jan von Boenigk und Matthias Aschenbroich hielten ebenfalls durch. Noch freudigere Nachrichten trudelten aus dem Hause von Fannar Þór Friðgeirsson ein: Mittwochnacht, 5.15 Uhr, brachte seine Ehefrau Katrin Andrésdóttir neuen Hagener Handball-Nachwuchs zur Welt. Um den Namen des 57 Zentimeter großen und 3046 Gramm schweren Jungen machte der frische Papa aber noch ein Geheimnis – wie es in Island üblich ist: „Er heißt Fannarsson mit Nachnamen“, berichtete der Mittelmann grinsend – auch dies ist üblich in seiner Heimat.

Eintracht: Müller, Ferne; Reinarz (11/6), Wilhelm (3), Schneider (3), Strohl, Fridgeirsson, Ciupinski (3), Aschenbroich (2), Tubic (5), von Boenigk (3), Kraus, Kerssenfischer, Rink (1), Weißbach (1).

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