Ungeschlagene Würzburger fordern Phoenix Hagen

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Am 5. Spieltag der Basketball-Bundesliga reist Phoenix Hagen nach Würzburg. Gegner sind die stark in die Saison gestarteten s. Oliver Baskets. Sprungball in der s. Oliver Arena ist am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr. Telekom Basketball überträgt live ab 19.45 Uhr.

Die Würzburger sind kein typischer Aufsteiger. 2012 noch im Halbfinale der BBL Playoffs, war der Abstieg 2014 eher ein Betriebsunfall. Den s. Oliver Baskets gelang 2015 der sofortige Wiederaufstieg. Die Mannschaft ist derzeit ungeschlagener Zweiter nach eindrucksvollen Siegen in Ulm (86:78), gegen Gießen (104:101 n. V.) und in Frankfurt (77:75).

Herzstück des Teams von Trainer Douglas Spradley ist eine starke Achse mit den erfahrenen Guards Dru Joyce und Cameron Long und Center Brendan Lane. Joyce, ehemals in Trier, Oldenburg und Braunschweig aktiv, spielt bislang absolut herausragend: 18,3 Punkte und 9,3 Assists sind eine seltene Zahlenkombination. Der Ex-Ulmer Cameron Long kommt im Schnitt auf 11,7 Punkte. Und der 2,06 m große Lane, der aus Japan nach Würzburg wechselte, gefällt bislang mit 18 Punkten und 7,3 Rebounds.

Die s. Oliver Baskets profitierten bislang auch von sehr guten Wurfquoten. Bei den erzielten Punkten pro Spiel (89) und bei den Freiwürfen (85 %) liegen sie ligaweit vorne, bei den Zwei-Punkte-Würfen (58 %) immerhin auf Platz drei. „Würzburg hat sehr gute Spieler verpflichtet und weist bislang auch statistisch sehr gute Werte auf“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. „Die Mannschaft ist athletisch, hat eine starken Dru Joyce und ist auch unter dem Korb sehr gut besetzt.“ Darum traut Ingo Freyer den Würzburgern auch eine starke Saison zu: „Ich denke, dass die Mannschaft auf jeden Fall um die Playoffs mitspielen wird.“

Nach dem Sieg gegen Gießen (86:83) ist es das Spiel in Würzburg das zweite Duell der Feuervögel mit einem Aufsteiger binnen sieben Tagen. Der knappe Erfolg hat dem Team gut getan. „Es ist natürlich von Vorteil, wenn du mit einem Sieg in die Trainingswoche gehst“, so Freyer. Bis auf D.J. Covington, der aufgrund eines Bänderrisses im Sprunggelenk noch eine Weile fehlen wird, kann Phoenix Hagen auf die beste Besetzung zählen. „Für uns ist sehr wichtig, dass Tommy Lee Smith da ist. Dadurch können wir etwas von dem Druck, der durch Covingtons Verletzung entstanden ist, herausnehmen.“
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