VfL Eintracht Hagen zu Gast in Rostock

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Die viel zitierten „Wochen der Wahrheit“ mit sechs Spielen gegen die direkte Konkurrenz finden für den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen gegen den Traditionsverein HC Empor Rostock am Sonntag, 3. April, um 15 Uhr ihren Abschluss.
Nach starken 5:1-Punkten steht für die Mannschaft von Trainer Lars Hepp nun die so wichtige Auseinandersetzung mit dem Tabellennachbarn an der Ostsee auf dem Programm. „Wir wollen dort unbedingt unsere kleine Serie fortsetzen und mit zwei Punkten im Gepäck die lange Rückreise antreten“, betont Hepp, der bereits am Samstagmorgen mit dem Hagener Tross gen Norden aufbrechen wird. Nach der Anreise steht am Abend noch eine gemeinsame Trainingseinheit an.
Ähnlich wie die Eintracht haben auch die Rostocker in den vergangenen Wochen fleißig gepunktet. Zuletzt sprangen gegen die DJK Rimpar Wölfe und beim TSV Bayer Dormagen zwei Unentschieden heraus. Davor machte die Mannschaft von Trainer Aaron Ziercke mit den Auswärtssiegen beim TV Emsdetten (28:26) und bei der HSG Nordhorn-Lingen (26:20) sowie dem Heimerfolg über den Wilhelmshavener HV (35:30) nicht nur positiv von sich reden, sondern verbesserte die Gesamtsituation im Kampf um den Klassenerhalt damit entscheidend. „Rostock verfügt über eine äußerst homogene Mannschaft, bei der viele Spieler die Akzente setzen können“, erklärt Hepp. Besonders auffällig agiert die Flügelzange Vyron Papadoupolos und Rene Gruszka, die sicherlich zu den Besten in der Liga zählt. Besonders mit dem hervorragenden Gegenstoßverhalten werden sämtliche Ballverluste des Gegners eiskalt bestraft. Die Abwehr kann sehr variabel zwischen einer offensiven und defensiven Ausrichtung umschalten und den jeweiligen Gegner vor große Probleme stellen. Marc Pechstein zählt zu den Aktivposten im linken Rückraum. Florian Zemlin, Roman Becvar Junior und Kenji Hövels komplettieren die Reihe der Distanzwerfer. „Da wird jede Menge Arbeit auf meine Deckungsreihe zukommen. Und wir werden uns gegenüber dem letzten Spiel deutlich steigern müssen“, betont Hepp und hofft auf eine Leistungsexplosion zum wohl wichtigsten Zeitpunkt in der Saison.
Die Aufarbeitung des Henstedt-Spiels war schnell geschehen. „Wir haben die beiden Punkte glücklich eingefahren. Allerdings hat sich meine Mannschaft diese auch durch einen aufopferungsvollen Kampf verdient“, sagt Hepp, der gleich die ganze Konzentration auf die anstehende Aufgabe richten wollte. Neben einigen Schwächen im Defensivbereich aus dem Spiel gegen den SVHU haben die Eintrachtler daher unter der Woche vermehrt an den Varianten im Angriff gearbeitet. Zum passenden Zeitpunkt hat sich Spielmacher Simon Ciupinski gesund zurückgemeldet, so dass Hepp an der Ostsee nur auf Kreisläufer Milan Weißbach (Rekonvaleszent) definitiv verzichten muss. Ungewiss ist zudem ein Mitwirken von Torhüter Jürgen Müller nach überstandener Bänderverletzung im Sprunggelenk. Belastungstests in den letzten Trainingseinheiten sollen entscheiden, ob der 29-Jährige ein überraschendes Comeback feiern wird.
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