VfL Eintracht verliert bei Lemgoer Reserve

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„Das war heute sicherlich ein gebrauchter Tag für uns, wir hatten im Kollektiv überall Probleme“, resümierte Trainer Niels Pfannenschmidt nach der vermeidbaren 29:30-Niederlage(15:15) seines Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen bei der Zweitvertretung des Erstligisten TBV Lemgo. Ausgenommen von der Kritik war einzig Torhüter Hendrik Halfmann, der den glücklosen Tobias Mahncke ablöste und eine hervorragende Leistung bot und seine Farben über weite Strecken im Spiel hielt.


In den ersten Minuten fehlte den Gästen speziell in der Defensive die Präsenz, die sie in den Vorwochen zeigten. Die Folge: beim 4:7 (11.) lagen die Grün-Gelben erstmals mit drei Treffern hinten, bis zum 4:10 (13.) trumpften lediglich die Lemgoer Youngsters auf. „In den ersten 20 Minuten machte die Mannschaft einen lethargischen Eindruck. Wir haben uns dann zwar gefangen, aber viel zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Positiv ist aber sicherlich, dass wir dann das Spiel drehen – auch wenn wir insgesamt in der Abwehr nicht so wie geplant agiert haben“, analysierte Sportdirektor Michael Stock. Nach dem Sechs-Tore-Rückstand wachten die Gäste auf, glichen bis zum Pausentee aus.

Nach dem Seitenwechsel ging es allerdings ähnlich los wie im ersten Abschnitt, kassierten 1:4 Tore. Diesen Vorsprung verteidigte Lemgo bis zur 53. Minute, als Dragan Tubic per Siebenmeter zum 25:25 ausglich. In der Folge ging es Hin und Her, wobei die Eintracht nach der 29:28-Führung einige Möglichkeiten hatte, einen zweiten Treffer vorzulegen, diese Chancen aber ungenutzt ließ. Die Strafe folgte auf dem Fuße, und die beiden besten Lemgoer Torschützen, Philip Vorlicek und Jari Lemke, sorgten für die Entscheidung.

„Lemgo hat das gut gemacht, gestützt auf einen starken Jonas Maier im Tor. Wir waren in der Abwehr nicht so präsent wie in den vergangenen Wochen, gefühlt immer einen Schritt langsamer. Lemgo hat irgendwann Spaß am Spiel gefunden, dann sind sie schwer zu stoppen – und genau das wollten wir eigentlich vermeiden. Wenn wir das relativ am Anfang erledigt hätten, dann wäre es anders gelaufen. Aber sie haben eben gute Einzelspieler“, bilanzierte Pfannenschmidt nach dem Schlusspfiff.
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