Deutsch-russisches Konzert sorgt für Begeisterung

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Alexandra Filatova und Peter Son Götz im Konzert d-Moll Vivace von Johann Sebastian Bach
Einen ganz besonderen Ohrenschmaus boten die Schüler des Musikhaus Marl zusammen mit russischen und Halterner Musikschülern am Samstagvormittag vor der Sixtus Kirche.


Beim gemeinsamen Musizieren gibt es keine sprachliche Grenzen. Es gibt nur ein gemeinsames Hinhören, aufeinander Eingehen und Erleben.

Dies bewiesen am Samstag die Schüler der Musikschule Marl gemeinsam mit ihren russischen Partnerschülern der Musikschule Edvard Grieg aus Moskau unter der Leitung von Joachim Kasan.

So gemischt wie das Orchester war auch das Programm: Neben israelischen Volksliedern, englischen Klassikern und chinesischen Stücken brachten die jungen Musiker auch Mozarts "Kleine Nachtmusik" und Ludwig van Beethovens "allegro commodo" für Geige und Cello gekonnt zu Gehör.

Besonders begeisterten Alexandra Filatova und Peter Son Götz im Konzert d-Moll Vivace von Johann Sebastian Bach und Alexandra Drosatova und Julia Rivina mit Beethovens allegro commodo. Am Klavier begleitete Gabriella Karácsonyi die jungen Streicher.

Dass es den Zuschauern trotz der hochsommerlichen Temperaturen zwischendurch eiskalt den Rücken herunterlief war Richard Meyers "Eating Zombies from Outer Space" zu verdanken. Erstklassig übertrugen die Geiger eine angespannte Horror-Stimmung auf die zahlreichen Zuhörer, die nur vom gellenden Schrei eines Musikers noch übertroffen wurde. Der nachfolgende Ritt von Don Quixote aus der gleichnamigen Suite sorgte dann aber umgehend für allgemeine Erleichterung.

Ein wirklich gelungener Auftritt und Auftakt in ein sonniges Wochenende!
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