Hochzeitspaare pflanzten Winter-Linden

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Haltern. „Wir haben den Baum geschenkt bekommen.“ Dies war die häufigste Antwort auf die Frage, warum Ehepaare bei der Baumpflanzaktion zur Hochzeitallee Karl Homann Weg mitmachen.

Offensichtlich ist es nicht nur ein guter Brauch, anlässlich der Heirat einen Baum zu pflanzen, sondern auch ein gelungenes Geschenk. Was ursprünglich als besondere Erinnerung für frisch vermählte Hochzeitspaare gedacht war, entwickelt sich auch für andere Ereignisse zu einem beliebten Weg, ein besonderes, generationenübergreifendes Zeichen zu setzen.
Am Samstag waren es 9 Paare, sechs aus Haltern und jeweils eines aus Datteln, Köln und der Schweiz, die sich am Karl Homann Weg einfanden. Teils zu zweit, teils mit vielen Gästen, die mit Video- und Fotokameras das Geschehen festhielten. „Wir gehen hier sehr oft spazieren und werden nun von unserem Baum immer an die Hochzeit erinnert“, erklären Stefanie und Felix Gärtner, die seit vier Monaten verheiratet sind.

Gepflanzt wurden Winter-Linden. Um ein einheitliches, dem Charakter einer Allee entsprechendes, Bild zu erhalten, wird die Hochzeitsallee nur mit dieser einen Baumart bepflanzt. Die Winter-Linde wird bis zu 30 Meter hoch und 1.000 Jahre alt. Neben dem Baum gibt es ein Namensschild, auf dem der Name des Ehepaares und der Tag der Baumpflanzung festgehalten sind. Als die Paare am Samstag nach getaner Arbeit die Schaufel zur Seite gestellt hatten, wurden sie von den Vertretern des Amtes für Stadtentwicklung zu einem Gläschen Sekt eingeladen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp überreichte jedem Paar eine Baumurkunde.
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