Evonik Stiftung finanziert die Neugestaltung des Außenbereichs der Asylbewerberunterkunft mit 41.000 Euro

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Dr. Joachim Dahm (Evonik Industries AG, Zentralbereichsleiter Controlling und Pate des Projektes), Susanne Peitzmann (Evonik Industries AG, Leiterin Gesellschaftliches Engagement), Dr. Bernhard Klocke (Stadtwerke Haltern am See, Geschäftsführer) v.l.n.r. Bildquelle: Evonik Stiftung

Haltern. Schon wenige Wochen nach dem ersten Spatenstich können die Bewohner der Asylbewerberunterkunft „Am Lorenkamp“ ihr neues Außengelände in Besitz nehmen. Die offizielle Übergabe fand gestern (Dienstag, 13.9.) im Beisein der Vertreter von Evonik und der Evonik Stiftung, den Ehrenamtlichen des Asylkreises Haltern, der stellvertretenden Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp und Dr. Bernhard Klocke von den Stadtwerken Haltern statt.

41.000 € stellte die Evonik Stiftung für die Neugestaltung des Geländes zur Verfügung. Neben den neuen Spielgeräten für die Kinder gibt es jetzt auch einen Bolzplatz, eine Grillecke und eine große Blockhütte, die für gemeinsame Mahlzeiten ebenso wie für verschiedene Kursangebote genutzt werden kann. Die Kinder freuen sich über das neue Außengelände besonders, denn sie haben nun jede Menge Möglichkeiten zu spielen.
Die Mittel für das Projekt stammen aus der Soforthilfe, die Evonik Industries der Evonik Stiftung für Projekte der Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt hat. Ein großer Teil dieser insgesamt eine Millionen Euro kommt nachhaltigen Hilfsprojekten an den Standorten des Unternehmens und in deren Umfeld zugute.

„Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen und ankommen. Dazu ist das Erlernen der Sprache ein essentieller Schritt.“


Joachim Dahm, Zentralbereichsleiter Controlling bei Evonik, ist Pate des Projektes: „Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen und ankommen. Dazu ist das Erlernen der Sprache ein essentieller Schritt.“ In der neuen Blockhütte sollen zukünftig auch Deutschkurse angeboten werden.
Wenn die Unterkunft voll belegt ist, bietet sie rund 160 Personen Platz. Momentan leben hier zehn verschiedene Nationalitäten zusammen. „Es ist wichtig, dass diese Menschen sowohl Orte des Rückzuges als auch der Begegnung haben“, berichtet Hermann Döbber vom Asylkreis Haltern. „Das fördert ein gutes Zusammenleben in dieser für die Menschen herausfordernden Situation.“ Er ist seit mehr als 25 Jahren für die ehrenamtliche Initiative tätig und hat den Antrag an die Evonik Stiftung gemeinsam mit der Stadt Haltern auf den Weg gebracht.

Hintergrund: Die Evonik Stiftung mit Sitz in Essen ging im Jahr 2009 aus der früheren Degussa-Stiftung hervor, die ihrerseits im Jahr 2003 mit der Hermann-Schlosser-Stiftung und der Konrad-Henkel-Stiftung zusammengeführt worden war. Die Evonik Stiftung ist mit einem Kapital von rund 9 Mio. € ausgestattet. Hinzu kommen jährliche Zuwendungen der Evonik Industries AG an die konzernnahe Stiftung. Damit soll die Evonik Stiftung in die Lage versetzt werden, gemeinnützige, wohltätige, kirchliche und mildtätige Zwecke zu unterstützen.
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