Weltmarktführer für E-Karts zukünftig im Gewerbepark Deilinghofen

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Zusammen mit den beiden für die neue Straße zuständigen Planern Jochen Ebbing (2.v.r.) und Christoph Neuhaus (3.v.r.) freuen sich Hemers Technischer Beigeordneter Christian Schweitzer (li.) und Bernhard Camminadi (2.v.l.) über die guten Nachrichten für den Gewerbepark Deilinghofen. Auch Peter Bertram (re.), Geschäftsführender Gesellschafter der Firma RiMO, ist äußerst angetan von der guten Kooperation mit der Stadt Hemer und der Gewerbepark GmbH. Foto: Schulte
Bernhard Camminadi strahlt bis über beide Ohren - und das völlig zu Recht. Schließlich erweist sich der Gewerbepark Deilinghofen längst als eine echte Erfolgsstory, und daran hat der SPD-Politiker in seiner Funktion als Geschäftsführer der Gewerbepark Deilinghofen GmbH entscheidenden Anteil.

Von Christoph Schulte

Hemer. "Momentan macht es richtig Spaß", freut sich Camminadi, "die Unternehmen stehen sprichwörtlich fast Schlange, um sich hier in Deilinghofen anzusiedeln." Im Moment werden rund 8 ha Gewerbefläche im Bereich der Amerikastraße neu entwickelt. Dazu hat die Gewerbepark GmbH mit den Gesellschaftlern Stadt Hemer, Sparkasse Märkisches Sauerland, Georg Verfuß, Hellweg Immobilien und der Kreishandwerkerschaft zuletzt erst rund 500.000 Euro "in die Hand genommen". - "Damit haben wir in nur zwei Monaten die Straße um rund 500 m verlängert und gleichzeitig bereits für die nötige Infrastruktur gesorgt. Dazu gehören nicht nur die kompletten Versorgungsleitungen, sondern auch Glasfaserkabel für schnelle Internetanschlüsse, die in der heutigen Zeit ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmen sind", beschreibt Jochen Ebbing, der zusammen mit Tiefbauingenieur Christoph Neuhaus verantwortlich für die Planung war.
Eine Investition, die sich offensichtlich auszahlt. "Von den insgesamt rund acht Hektar sind momentan nur noch zwei Teilflächen mit insgesamt knapp 9000 m² zu haben", so Bernhard Camminadi, "und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch diese beiden Restflächen Ende des Jahres veräußert sein werden." Zurzeit steht Camminadi kurz vor einem Vertragsabschluss mit fünf Hemeraner Unternehmen sowie einem weiteren aus Altena, die ihre Standorte nach Deilinghofen verlagern werden. Doch über einen "Coup" freut sich der Geschäftsführer des Gewerbeparks bereits jetzt besonders. "Vor wenigen Tagen konnte ich den Vertrag mit der Firma RiMO aus Sundern unter Dach und Fach bringen. Die ersten Kontakte mit dem Hersteller von Karts und sogar Weltmarktführer im Bereich Elektro-Karts kam erst vor rund sechs Monaten zustande. RiMO wollte unbedingt (und musste) unbedingt expandieren, doch am bisherigen Standort Sundern waren keine geeigneten Stellen mehr vorhanden. Und da dessen Geschäftsführender Gesellschafter Peter Bertram zufälligerweise gebürtiger Iserlohner und jetzt wohnhaft eben in Deilinghofen ist, waren die Kontakte zur Gewerbepark Deilinghofen GmbH schnell hergestellt." Peter Bertram zeigt sich dann auch regelgerecht begeistert über die Zusammenarbeit mit der GmbH und der Stadt Hemer: "So muss das sein. In einer wirklich unkomplizierten Art und Weise haben wir zusammengearbeitet und sind uns so schnell einig geworden." RiMO investiert rund sechs Millionen Euro am neuen Deilinghofer Standort und plant, seine Mitarbeiterzahl nach dem Umzug von aktuell 40 auf rund 100 zu erhöhen. Der Umzug zumindest von Verwaltung und Produktion ist für Ende 2019 vorgesehen. Und etwas später darf sich dann wohl auch die Hemeraner Bevölkerung auf etwas Spektakuläres freuen. "Auf dem neuen, rund 15.000 m² großen Grundstück werden wir zu Testzwecken auch eine Kartbahn bauen, und die wir voraussichtlich dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Auch Hemers Technischer Beigeordnete Christian Schweitzer ist mehr als zufrieden. "Das ist ein Riesenerfolg für Hemer. Durch die Entwicklung von acht Hektar Gewerbefläche schaffen wir nicht nur weitere Arbeitsplätze, sondern holen auch u.a. mit der Firma RiMO einen weiteren südwestfälischen Weltmarktführer nach Hemer."
Doch Bernhard Camminadi denkt gar nicht daran, sich auf diesen Erfolgen auszuruhen. "Um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein, müssen wir möglichst schnell die rund 12 ha jenseits des Lärmschutzwalls, die bereits in städtischer Hand sind, entwickeln." Außerdem hat er bereits das ehemalige Malteser-Gelände ins Auge gefasst, dessen Nutzung als Kommunale Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge nach politischem Beschluss Ende 2019 ausläuft. "Dafür habe ich gerade aus dem Bereich Kleingewerbe schon zahlreiche Voranfragen."
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