Höchstmögliche Transparenz durch „Runden Tisch“?

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Pfarrer Bernd Bartelheimer (2.v.r.) wird den "Runden Tisch" zum Thema Trinkwasser moderieren.
Zum Thema „Trinkwasserbelastung in Hemer“ soll ein Runder Tisch eingerichtet werden, um „die höchstmögliche Transparenz für die Bürger zu erreichen“, wie es Bürgermeister Michael Esken und Stadtwerke-Geschäftsführerin Monika Otten unisono formulierten.
Als neutraler Moderator wird Pfarrer Bernd Bartelheimer - selbst ein Betroffener der Problematik - das neue Gremium leiten. Neben Vertretern aus Politik, Bürgermeister und Stadtwerke-Vertreter sollen auch sechs Bürger teilnehmen. „Ernst gemeinte Vorschläge können mir gerne telefonisch unter 02372/2343 bzw per E-Mail bartelheimer@kirche-hemer.de übermittelt werden.“ Auch zu der bereits gegründeten „Interessengemeinschaft Pro Wasser Hemer“ will der Kirchenvertreter schnellstmöglich Kontakt aufnehmen, „Es herrscht in der Bevölkerung nach wie vor große Verunsicherung vor. Durch den Runden Tisch wollen wir versuchen, die Bürger aktiv in die Suche nach Lösungen einzubinden.“
Tagen soll die Runde möglichst regelmäßig zu festgelegten Terminen. Die konstituierende Sitzung ist für Dienstag, 26. Februar, geplant. Zur Transparenz gehört auch, dass die Medien an den Sitzungen teilnehmen dürfen und das Protokoll auf der extra eingerichteten Homepage www.runder-tisch-hemer.de veröffentlicht wird.
Auf der zweiten Bürgerversammlung, zu der die Stadtwerke Hemer am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr ins Grohe-Forum einladen, wird es auch weitere Informationen zum Runden Tisch geben.
Derweil haben die Stadtwerke Hemer auf der Suche nach der Ursache nochmals personell aufgerüstet. Ab sofort sind 16 Fachkräfte - darunter Mitarbeiter der Stadtwerke Iserlohn, Enervie und Gelsenwasser - unterwegs, die jeweils rund 1.000 Hausanschlüsse in den Gebieten Landhausen, Stübecken, Am Wernshagen bzw. Becke kontrollieren. Die flächendeckende Überprüfung in den ersten drei Gebieten ist zu 90 Prozent erfolgt, in der Becke wurden zunächst die gemeldeten Brauchwasseranlagen überprüft, bevor jetzt auch dort flächendeckend kontrolliert werden soll.
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