Die Windhügel-Kleingärtner im Porträt

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Die Vorsitzende des Kleingartenvereins Windhügel Irene Geck. (Foto: Günther)

Dieses Jahr wird in die Geschichtsbücher des Kleingärtnervereins Windhügel e.V. in Dröschede eingehen. Denn im Februar wurde zur ersten Mal eine Frau als erste Vereins-Vorsitzenden gewählt. Irene Geck leitet seitdem die Geschicke der 1979 erbauten Anlage.

Vor zwölf Jahren hat die Stadt Iserlohn die Fläche unterhalb der damaligen Anlage gerodet und somit um elf weitere Parzellen erweitert. „Das war in den ersten Jahren gar nicht so einfach, denn es musste erst mal alles urbar gemacht werden. Es hat lange gedauert, bis wir Menschen gefunden hatten, die so eine Parzelle von null aufbauen wollten. Bis dahin musste der Verein die Pacht selbst übernehmen. Jetzt sind wir froh, dass wir nette und fleißige Mitglieder gefunden haben, so dass alle Gärten in Besitz sind“, freut sich Irene Geck.
Aktuell ist die Anlage fast 15.000 Quadratmeter groß und umfasst 49 Gärten und es gibt mittlerweile sogar eine Warteliste an Interessenten für einen freiwerdenden Garten.
„Durch die Aufnahme von zahlreichen jungen Familien aus Kasachstan, Syrien oder der Türkei ist der Altersdurchschnitt von etwa 70 auf 45 Jahre gesunken.“
Irene Geck freut sich darüber hinaus, dass sich die ausländischen Familien sofort in die Gemeinschaft integriert haben. „Wir wurden direkt zu einem türkischen Fest eingeladen, wo uns alles erklärt wurde. Dadurch versteht man vieles besser. In unserem Verein herrscht eine echt gute Gemeinschaft.“
Das zeigte sich auch im Juni, als die Mitglieder gemeinsam den Tag des Gartens in der Anlage gefeiert haben. In diesem Jahr freuen sich die Kleingärtner im Übrigen über eine sehr gute Ernte. „Durch das ideale Sommerwetter gibt es besonders viel und leckeres Obst und Gemüse in den Gärten.“
Irene Geck ist sich sicher, dass dies auch ein Resultat der beiden Imker ist, die seit dem Frühjahr in der Anlage sind. „Bienen sind äußerst wichtig für die Gärten. Dadurch, dass wir nun wieder mehr in unserer Anlage haben, gibt es weniger Parasiten in den Gärten“, freut sich die Vorsitzende des „Windhügel“-Vereins.

Text und Foto: Andre Günther
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