Nachwuchs an der Violine

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(Foto: privat)

Bereits zum dritten Mal nahmen die Brüder Elias (10 Jahre) und Samuel Feldmann (9 Jahre) aus Herdecke als erfolgreiche Preisträger an dem Violinwettbewerb auf Schloss Erlach in der Nähe von Würzburg teil, zu dem in diesem Jahr 33 hochbegabte junge Geiger aus ganz Deutschland angereist waren.

Bei solch einem großen Wettbewerb, der Talente aus allen Bundesländern einlädt, geht es insbesondere darum, sich von anderen Kindern motivieren und inspirieren zu lassen, die bereits professionell ihr Instrument beherrschen. Ziel ist es, junge Musikerinnen und Musiker zu fördern und zu unterstützen. Zudem ist es wichtig, Kontakte zu knüpfen und die Chance zu nutzen, von einer hochkarätigen Jury Tipps für sein eigenes Geigenspiel zu bekommen. Umso größer ist die Freude, wenn dann ein Preis erzielt wird.
Samuel Feldmann erhielt in der Altersgruppe der Sechs- bis Neunjährigen den zweiten Preis mit dem Pflichtstück „Kayser-Etüde Nr. 10“ und der Romanze „Andaluza“ von Pablo de Sarasate. Sein Bruder Elias überraschte in der Altersgruppe der Zehn- bis 14-Jährigen als jüngster Spieler die Jury, die ihm den dritten Preis verlieh. Er präsentierte die „Kreutzer-Etüde Nr. 33 Marche“ als Pflichtstück und anschließend das „Präludium“ und „Allegro“ von Pugnani-Kreisler und das „Violinkonzert Nr. 9“ von Beriot. Die Pflichtstücke sind bei dem Wettbewerb vorgeschrieben sowie ein Werk nach freier Wahl. Dieses sollte sich von dem Pflichtstück charakterlich abgrenzen.
Elias und Samuel, die schon mit einem Alter von knapp vier Jahren von Dozent Christoph Brüggemann an der Musikschule Herdecke unterrichtet werden, sind seit März 2012 auch Schüler von Benjamin Ramirez an der Musikhochschule in Köln. Beide Lehrer arbeiten Hand in Hand und halten telefonisch miteinander Kontakt, um den beiden Musikern eine optimale Lehre zu ermöglichen.
Die Familie Feldmann freut sich sehr über das große Engagement der Musikschule Herdecke, die auch noch auf Hochschulniveau den Unterricht hervorragend unterstützt. Ebenso dankt sie der Werner-Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung für die finanzielle Unterstützung.
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