Die Ruhrpott Baskets Herne machen die Saison perfekt, 18. Sieg im 18. Spiel, 78:40 Erfolg beim BC Langendreer !!!

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17 Punkte, darunter 3 wunderschöne Drei-Punkte-Treffer, erzielte Lisa Niedrig von den Ruhrpott Baskets Herne in der Partie beim BC Langendreer, damit war die mit 1,64m kleinste Spielerin der Hernerinnen die Topscorerin der Partie. (Foto: Dirk Unverferth)
 
Franziska Gertz, Mannschaftskapitän und Aufbauspielerin der Ruhrpott Baskets Herne, geht studienbedingt für ein Jahr nach China. Ihr Wunsch ist es danach mit den Ruhrpott Baskets Herne möglichst in der Oberliga zu spielen...dafür müsste in der kommenden Saison auch in der Landesliga der Durchmarsch gelingen. (Foto: Dirk Unverferth)
Samstag, 10.05.2014

Bezirksliga Damen / 18. Spiel:
BC Langendreer – Ruhrpott Baskets Herne 40:78 (17:39)
Viertelergebnisse: 8:20 / 9:19 / 11:18 / 12:21
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Niedrig (17, 3 Dreier), Dach (14), Holtkamp (12), Gertz (11), Hlinski (8), Moschner (8), Taubenberger (8, 1 Dreier), Chmielewski
Freiwurfquote: 53 % (10/19)

Die blütenweiße Weste der Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne hat über die komplette Saison Bestand, durch den in der Deutlichkeit nicht erwarteten 78:40 Erfolg beim BC Langendreer bleibt das Team des im März 2013 neugegründeten Vereins in der kompletten Saison ungeschlagen. 18 Siege in 18 Spielen, die beste Offense, die beste Defense und im Durchschnitt wurden die Spiele mit stolzen 38 Punkten Differenz gewonnen, genau wie am Samstag das letzte Saisonspiel im Bochumer Osten beim BC Langendreer.


Dabei hatte RBH-Trainer Heiko Dittinger im Vorfeld der Partie gleich auf 4 Spielerinnen verzichten müssen. Inga Kassack, Kerstin Kassack und Anna-Lena Schmidt fehlten aus privaten Gründen, Selina Kraft aus beruflichen.
Und im Hinspiel hatten sich die Hernerinnen durchaus recht schwer gegen den Tabellendritten getan, der damals zur Halbzeitpause sogar knapp geführt hatte, bevor sich die Hernerinnen am Ende mit 63:48 durchsetzen konnten.

Und zunächst sah es auch gar nicht gut aus, nach 2 Minuten und einem schnellen 0:4 Rückstand traf Kerstin Hlinski zum ersten Mal für die Gäste den Korb, doch die sich bietenden weiteren Chancen verfehlten zunächst allesamt den gegnerischen Korb, so dass RBH-Trainer Heiko Dittinger seine Damen früh zu einer 1. Auszeit bat.
Mit einem blitzsauberen Drei-Punkte-Treffer gab die erstligaerfahrene Verena Taubenberger, gegen die der BC Langendreer sein Glück mit einer Box-and-One Verteidigung versuchte, das Startsignal für eine tolle 16:0 Serie der Hernerinnen bis zur 7. Spielminute.
Und in dieser Phase spielte das Team den perfekten Team-Basketball: Es wurde sehr gut verteidigt, immer wieder kam die aufmerksame Verteidigung der Hernerinnen zu Ballgewinnen oder sicherte sich spätestens den Rebound, es wurde extrem schnell ein Fast-Break eingeleitet und dabei auch immer wieder die besser postierte Mitspielerin in Szene gesetzt. Und auch im Set-Play fanden die Würfe von außen oder sogar von der Dreierlinie mit guter Wurfquote den Weg in den gegnerischen Korb.
Erst zum Ende des 1. Viertels nutzten die Gastgeberinnen einige Unaufmerksamkeiten der RBH-Damen zu etwas Ergebniskosmetik, so dass es mit einer 20:8 Führung zu Gunsten der Hernerinnen in die erste Viertelpause ging.

Auch im zweiten Viertel hielt die Dominanz der Hernerinnen zu jedem Zeitpunkt des Spiels an, in dieser Phase sorgte in der Offensive vor allem das Trio Lisa Niedrig, Anne-Katrin Dach und Nicole Moschner für viele Akzente. Lediglich bei der immer wieder zu nachlässigen Reboundarbeit gab es Grund zur Klage seitens des Trainers, der dies bei der Halbzeitansprache beim Spielstand von 39:17 auch noch mal ansprach.

Zu Beginn des 3. Viertels agierten die Hernerinnen kurzzeitig mit wechselnden Verteidigungsformen, im Angriff wurde jetzt Katharina Holtkamp immer wieder bestens von ihren Mitspielerinnen in Szene gesetzt, aber auch Franziska Gertz, die auch unzählige Ballgewinne erkämpfte, Anne-Katrin Dach und Lisa Niedrig, die in der 28. Minute ihren 3. erfolgreichen Dreier traf und am Ende der Partie mit 17 Punkten auch die Topscorerin auf dem Feld war, punkteten nun immer wieder für ihr Team.

In das letzte Viertel starteten die RBH-Damen mit einer 57:28 Führung, und sie ließen auch im Schlussabschnitt nicht wirklich nach, immer noch wurde als Team sehr aggressiv verteidigt, völlig selbstlos zusammengespielt und zudem auch durch ein gutes Auge einfache Korberfolge ermöglicht. Vor allem Lisa Niedrig und Verena Taubenberger, die zudem eine exzellente Verteidigung gegen eine der gegnerischen Leistungsträgerinnen spielte, sorgten dafür, dass das Punktekonto der RBH-Damen bis zum Schlusssignal noch auf stolze 78 Punkte erhöht werden konnte. Und da auch die Verteidigung nur wenig mehr zuließ als in den anderen 3 Vierteln stand letztlich ein in der Höhe sicher nicht erwarteter 78:40 Erfolg zu Buche, durch den die RBH-Damen eine perfekte Saison abgeschlossen haben.

RBH-Trainer Heiko Dittinger: „Mehr geht nicht, das war wirklich von den Ergebnissen her die perfekte Saison für die Damen der Ruhrpott Baskets Herne: Wir haben alle 18 Saisonspiele gewonnen, haben in der Liga die beste Defense und die beste Offense gehabt und sind am Ende mit 4 Siegen Vorsprung auf den Tabellenzweiten TVE Barop II Bezirksligameister geworden und in die Landesliga aufgestiegen. Dazu hat sich da ein Team zusammengefunden, das menschlich sehr gut zusammenpasst und bei dem es eine Ehre ist als Trainer an der Seitenlinie zu stehen.
Beim BC Langendreer heute ohne 4 Spielerinnen so zu dominieren, das war zum Saisonende sicher noch mal ein Highlight und eines unserer besten Saisonspiele. Trotz einer wirklich tollen Teamleistung haben sich im Angriff Lisa Niedrig und Anne-Katrin Dach und in der Verteidigung Franziska Gertz und Verena Taubenberger ein Sonderlob verdient!“

Leider verlassen zum Saisonende nun zwei Spielerinnen die Ruhrpott Baskets Herne:

Lena Chmielweski, die in Kassel studiert, kann den zeitlichen Aufwand in Herne zu spielen, leider nicht noch eine Saison auf sich nehmen. Die Ruhrpott Baskets Herne bedanken sich bei Lena, die in der abgelaufenen Saison immer da war, wenn sie gebraucht wurde und ohne die es in der kommenden Saison sicher etwas weniger witzig werden wird.

Und leider geht auch der Kapitän von Bord, Gott sei Dank aber nur für ein Jahr! Franziska Gertz, die als Aufbauspielerin einen Riesenanteil am sportlichen Erfolg der RBH-Damen hatte, geht studienbedingt für ein Jahr nach China, kommt anschließend aber auch wieder zurück zu den Ruhrpott Baskets Herne.
„Wenn es nach Franzi geht, sollen die Ruhrpott Baskets Herne dann aber möglichst schon Oberliga spielen. Wir werden alles versuchen dieses große Ziel möglichst lange im Auge zu behalten und würden ihr diesen Wunsch sehr gerne erfüllen. Um das zu erreichen, werden einige Spielerinnen für die kommende Spielzeit neu zum Team stoßen, schon in den nächsten Tagen werden wir den einen oder anderen Neuzugang präsentieren können“, hat Trainer Heiko Dittinger durchaus eine Träne im Auge, wenn er eine seiner absoluten Leistungsträgerinnen für eine Saison ziehen lassen muss.

Aber noch bis ungefähr August/September ist Franziska Gertz vor Ort, sie wird mit den Ruhrpott Baskets Herne noch beim Internationalen Pfingstturnier in Berlin antreten und sicher auch noch einen Teil der Vorbereitung auf die neue Saison mitmachen, evtl. steht sie in der 1. Runde um den WBV-Pokal auch noch als Spielerin zur Verfügung.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 12.05.2014
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