Die Sensation bleibt aus, die Damen der Ruhrpott Baskets Herne halten aber bei der 41:58 Niederlage gegen den Oberligisten VfL AstroStars Bochum lange gut mit!

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Für die Ruhrpott Baskets Herne gab es im 1. Spiel leider noch keinen Sieg: Gegen den Oberliisten VfL AstroStars Bochum unterlag das neuformierte Herner Team mit 41:58.
Donnerstag, 12.09.2013

WBV-Pokal Damen / 1. Runde:
Ruhrpott Baskets Herne – VfL AstroStars Bochum 41:58 (26:32)
Viertelergebnisse: 14:19 / 12:13 / 8:13 / 7:13
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Gertz (16), Schmidt (8), Breil (4), Niedrig (4), Hlinski (4), Holtkamp (3), Moschner (2), Chmielewski
Freiwurfquote: 35 % (7/20)

Es hat nicht sollen sein: Trotz großem Engagements stand am Ende der 1. Partie in der Vereinsgeschichte für die Damen der Ruhrpott Baskets Herne gegen den Oberligisten VfL AstroStars Bochum eine 41:58 Niederlage zu Buche.


Zunächst sah es gar nicht gut aus für die Hernerinnen, noch in der 1. Minute kassierte Aufbauspielerin Franziska Gertz zwei frühe Fouls und die Gäste kamen aus einer aggressiven Verteidigung heraus zu einigen Ballgewinnen und einer schnellen 5:0 Führung zu ihren Gunsten.

Lisa Niedrig sorgte dann mit dem 1. Korb der Gastgeberinnen für einen geschichtsträchtigen Moment. Und in der Folgezeit kamen die Hernerinnen dann immer besser in die Partie. Franziska Gertz bewahrte trotz ihrer frühen Fouls die Ruhe, organisierte das Spiel der Hernerinnen und zog immer wieder konsequent zum gegnerischen Korb.

In der 1. Viertelpause waren die Ruhrpott Baskets beim Spielstand von 14:19 immer noch komplett in der Partie, von zwei Spielklassen Unterschied zwischen dem Bezirksligisten Ruhrpott Baskets Herne und dem Oberligisten VfL AstroStars Bochum bemerkten die zahlreichen interessierten Zuschauer nichts.

Im zweiten Viertel entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, die Ruhrpott Baskets kamen durch einen Treffer von Franziska Gertz und drei Punkten von Katharina Holtkamp in der 14. Spielminute sogar bis auf 19:21 heran, doch bis zur Halbzeitpause konnten sich die Gäste trotz einiger guter Szenen von Klara Breil und Anna-Lena Schmidt wieder etwas weiter absetzen, mit einem 26:32 Rückstand ging es für die Gastgeberinnen zur Halbzeitansprache in die Kabine.

Zu Beginn der 2. Halbzeit stand dem Gästeteam aus der Nachbarstadt dann eine zusätzliche Leistungsträgerin zur Verfügung und so langsam aber sicher wurde klar, dass der größere Kader der Gäste (12 Spielerinnen im Vergleich zu nur 8 Korbjägerinnen bei den Ruhrpott Baskets Herne) und die bessere Kondition wohl den Ausschlag zu Gunsten der AstroStars geben würde. Auf Seiten der Ruhrpott Baskets Herne aber hielt eine Spielerin mit aller Macht dagegen, so dass der Rückstand auch nach dem 3. Viertel mit 34:45 noch durchaus erträglich war: Franziska Gertz präsentierte sich in glänzender körperlicher Verfassung und mit großer Spiellaune, war phasenweise wohl die beste Akteurin auf dem Spielfeld.

Im Schlussabschnitt gelang zunächst Anna-Lena Schmidt der Anschlusstreffer zum 36:45, bevor eine 11:0 Serie für die Gäste innerhalb von 4 Minuten die Partie endgültig zu Gunsten des klassenhöheren Teams entschied.
Doch die Hernerinnen zeigten Charakter, gaben sich nie auf und konnten dann trotz nachlassender Kräfte aufgrund des kleinen Kaders die letzten 5 Minuten mit 5:2 zu ihren Gunsten entscheiden, wobei die Gäste zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr in Bestbesetzung agierten. Ein Endstand von 41:58 kann sich aber sicher sehen lassen, wenn man bedenkt, dass zwei Spielklassen zwischen den beiden Teams liegen.

Und auch Ruhrpott-Baskets Coach Björn Grönheit war einverstanden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Da wir vorher wirklich noch nie in dieser Zusammensetzung gespielt haben, bin ich durchaus zufrieden mit dem Auftritt meiner Damen. Ich sehe da jede Menge Potential, so dass unser Ziel in der bevorstehenden Bezirksliga-Saison sicher nur der Aufstieg in die Landesliga sein kann. Heute muss man aus einem engagierten Team sicher noch eine Spielerin herausheben: Mannschaftskapitänin Franziska Gertz hat ein überragendes Spiel gezeigt, sie ist sicher eine der Leistungsträgerinnen dieses komplett neu formierten Teams.
Wir hätten heute auch gegen diesen Oberligisten schon um den Sieg mitspielen können, wenn wir von außen ein bisschen mehr Wurfglück gehabt hätten. Das wird sicher nicht oft in dieser Saison vorkommen, dass kein einziger Dreier den Weg in den gegnerischen Korb gefunden hat.“
Ganz zum Schluss fand der Coach dann aber auch noch etwas, was ihm gar nicht gefallen hat: „Eine Freiwurfquote von nur 35 Prozent ist einfach schwach, das können wir viel besser!“

Das scheint aber nur einen kleinen Schatten auf die „Premiere“ der Ruhrpott Baskets Herne geworfen haben, nach der Partie wurde die Mannschaft dann nämlich von ihrem Trainer noch zum gemeinsamen Pizzaessen eingeladen.

Die Bezirksliga-Saison 2013/14 startet für die Ruhrpott Baskets Herne am Donnerstag, den 26.09.2013 um 20:15 Uhr beim TV Hörde III. Mannschaft und Trainer bedanken sich bei den zahlreichen Zuschauern des WBV-Pokal-Spiels und hoffen darauf, dass auch in den kommenden Spielen wieder viele Herner Basketballfans das Team unterstützen werden.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 13.09.2013
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