Regisseur Ralf Kuta: Die große Show ist seine Welt

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Neue Heimat: Ralf Kuta vor dem RevuePalast Ruhr auf Zeche Ewald in Herten.

Die Travestie-Show ist seine Welt. Als erfolgreicher Regisseur arbeitet Ralf Kuta seit sieben Jahren im RevuePalast Ruhr auf Zeche Ewald in Herten. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Er schreibt die Programme der berühmten Travestie-Revue, engagiert die Künstler, leitet die Proben, redet mit bei der Gestaltung der Kostüme und steht als Künstler auf der Bühne.

Als Ralf Kuta 1960 in Duisburg das Licht der Welt erblickt, scheinen seine künstlerischen Gene bereits angeboren. In die Wiege gelegt wurden sie dem Sohn eines Bergmannes, der ihn gern auf dem „Pütt“ gesehen hätte, mit Sicherheit nicht. Doch der Jugendliche vertraut auf sein Talent und seine Kreativität.
Er ergreift zuerst den Beruf des Bäckers und sattelt noch die Ausbildung zum Friseur obenauf. „Schon während der Ausbildung stand ich als 17-Jähriger mit meinem Freund Klaus Tadsen, genannt „Tatti“ auf der Bühne“, erinnert sich Ralf Kuta. „Mit unserer Travestie- und Comedyshow entdeckten wir eine absolute Marktlücke und eroberten von Duisburg aus an den Wochenenden die Diskotheken in ganz NRW.“ Schon bald vertieft Ralf Kuta sein Talent als Regisseur. „Anders als viele andere Darsteller, habe ich nicht darauf gebaut, wen wir als Künstler verkörpern möchten, sondern auf das, was beim Publikum ankommt“, berichtet der heute 57-Jährige. „Zu Beginn fehlte uns natürlich das Geld für originalgetreue Kostüme.

Der Erfolg gibt ihm Recht


Daher war für mich klar, wenn wir Amanda Lear, Marianne Rosenberg oder andere angesagte Stars interpretieren wollen, können wir das nur komödiantisch und stark übertrieben parodieren. Der Erfolg gab uns Recht.“ Schon mit 21 Jahren konnten die beiden Jungen aus dem Ruhrgebiet von ihrer Kunst leben. Auf einer 10-jährigen Europa-Tournee eroberten sie das deutschsprachige Publikum vor allem in Österreich und der Schweiz im Sturm. Zurückgekehrt nach Deutschland engagierte das Kölner Senftöpfchen ihre Liza Minelli- und Judy Garland-Show. Als erste deutsche Travestie Show überhaupt bekamen sie sogleich ein Sechs-Wochen-Engagement. Schnell beginnt Ralf Kuta eigene Programme zu schreiben. Der Entertainer setzt auf eine gesunde Mischung aus Playback und Livegesang, sucht weitere Travestie-Künstler für seine Show und beweist dabei eine gute Nase. Auch der Comedy bleibt er treu.

Kuta setzt auf eine gesunde Mischung


„Wenn ich die Lacher im Publikum höre, klopfe ich mir auf die Schulter“, schmunzelt der Ausnahme-Regisseur. Vor sieben Jahren ergreift er die Chance, als Künstler und Regisseur mit seinem Ensemble beim Aufbau des RevuePalastes Ruhr in Herten mit Prinzipal Christian Stratmann mitzuwirken. Ralf Kuta geht auch neue Wege, kooperiert mit Olivia Jones, deren Stripper-Show er verfeinert und daraus eine saubere, edle Travestie- und Strip-Show choreografiert. Die Zusammenarbeit mit dem RevuePalast Ruhr, anfänglich für ein Jahr geplant, feiert auch heute nach sieben Jahren mit zehn verschiedenen Programmen einen Erfolg nach dem anderen. Nicht zuletzt durch die erfolgreiche Arbeit des Regisseurs und Darstellers Ralf Kuta avancierte der RevuePalast in Herten mittlerweile zum erfolgreichsten Travestie-Theater Deutschlands. Vor sieben Jahren ergriff Kuta die Chance als Künstler und Regisseur mit seinem Ensemble beim Aufbau des RevuePalastes Ruhr mitzuwirken.

Ein Text von Petra Pospiech für den Stadtspiegel.
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