Herten-Innenstadt: Zwischenstand Baumaßnahmen

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Blick auf die Hermannstraße. Im Oktober sollen die neuen Bäume gepflanzt werden. (Foto: Stadt Herten)
 
Die Leitstreifen am Boden dienen sehbehinderten Menschen zur besseren Orientierung und sollen sie sicher durch die Innenstadt führen. (Foto: Stadt Herten)
Neue Bänke, Fahrradständer, eine einheitliche Gestaltung - langsam lässt sich erahnen, wie die Hertener Innenstadt nach der Sanierung der Pflasterflächen aussehen wird. Auf der oberen Ewaldstraße wurden in den letzten Wochen sechs quadratische Baumscheiben angelegt, die dank Bankauflagen auch als Sitzgelegenheit dienen. „Die Arbeiten gehen voran. Wenn das Wetter stabil bleibt, können wir in drei bis vier Wochen in der Ewaldstraße fertig sein“, so Projektleiter Diplom-Ingeniuer Rudolf Montino.

Durch Lieferschwierigkeiten hatten sich erste Verzögerungen ergeben, heißt es in der Mitteilung der Pressestelle der Stadt. Die Betonelemente der Baumeinfassungen wurden in Süddeutschland produziert und kamen nicht pünktlich in Herten an. Deshalb hatte man die Reihenfolge der Arbeiten verändert, mittlerweile sind die Betonelemente aber zwischen die neu verlegten Bereiche eingepasst worden. In dieser Woche haben die Arbeiter die letzte Einfassung um die vorhandene Platane versetzt. Jetzt kann das Umfeld vor der Volksbank gepflastert werden.

Bereits stellenweise montiert sind einige Fahrradbügel. Zwölf sind für die obere Ewaldstraße, neun für die östliche Hermannstraße und zwei für die Straße Zur Kranzplatte vorgesehen. Sie bieten den Fahrradfahrern in Zukunft sichere und gut erreichbare Abstellplätze.

Pflastermaterial haltbar und pflegeleicht


Aber in Zukunft soll die Innenstadt nicht nur einen einheitlichen und stimmigen Look haben. „Wir haben besonderes Augenmerk auf die Materialqualität gelegt“, erläutert Rudolf Montino. Die oberste Schicht der neuen Betonpflastersteine für die Hauptflächen besteht aus Natursteinedelsplittern und garantiert dadurch eine hohe Farbbeständigkeit. Ein zusätzlicher während der Produktion aufgebrachter Oberflächenschutz wird die Verschmutzung reduzieren und die Reinigung erleichtern. Aber auch die Schmuckbänder aus Natursteinmosaik entlang der Gebäudefronten sind natürlich farbbeständig.

Bäume sollen im Oktober gepflanzt werden


Wichtig für den langfristigen Erhalt des Pflasters ist auch der Aufbau der Baumscheiben. Die bereits gesetzten Baumeinfassungen werden bei der Baumpflanzung mit einem innenliegenden Bewässerungssystem ausgestattet. Das schaffe optimale Bedingungen für das Baumwachstum der neuen Bäume. Eine senkrechte Wurzelsperre verhindere aber das unkontrollierte Ausbreiten der Wurzeln, erläutert Montino. Die Anpflanzung der Bäume sei für den Oktober vorgesehen.

Orientierung für Sehbehinderte


Montino betont: „Wir haben während der Planungsphase mit der Arbeitsgruppe der Behinderten das Thema Barrierefreiheit abgestimmt“. Die neue Gestaltung der oberen Ewaldstraße bindet ebenfalls taktile Elemente ein. Die Leitstreifen am Boden dienen sehbehinderten Menschen zur besseren Orientierung und sollen sie sicher durch die Innenstadt führen. In der Hermannstraße schafft man eine durchgehende Leiteinrichtung zwischen dem ZOB und dem Rathaus.

Flächenkonzept für Hermannstraße


Auch die Bauarbeiten auf der östlichen Hermannstraße zwischen Tchibo und der Buchhandlung gehen voran: „Hier finden in den nächsten zwei bis drei Wochen abschließende Arbeiten statt – auch samstags. Die Ränder der Pflasterung, also der Bereich zwischen den Gebäudekanten und der Lauffläche, schließen die Arbeiter noch mit einem Mosaikpflaster, zeitgleich werden Lichtschächte angepasst. Nach wie vor können Kunden alle Läden erreichen. Grüne Teppiche „lotsen“ sie dabei durch den ausgeschachteten Bereich vor dem Pavillon, hin zu den Ladengeschäften.“

Durch die Maßnahmen soll endlich Schluss mit großen Pfützen sein, die sich bislang nach Regenschauern in Senken bildeten. Neue Rinnsteine führen das Wasser in Richtung Kanal. Die Arbeiten gehen weiter in der Straße „Zur Kranzplatte“. Hier erfolgt der Anschluss an die bereits vor einigen Jahren sanierte Fläche um den „Anton“.

(Quelle: Pressestelle Stadt Herten)
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