Bittere Derby-Niederlage in Dorsten

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Eine Woche nach der Derbyniederlage gegen Citybasket Recklinghausen verloren die Korbjäger der RheinLand Versicherungen Hertener Löwen auch den Regionalvergleich gegen die BG Dorsten. Am Ende musste das Team von Trainer Dirk Altenbeck mit einer 81:70-Niederlage im Gepäck die kurze Heimreise nach Herten antreten.

Den Dorstenern war von der ersten Minute anzumerken, dass man die letzte theoretische Chance auf die Play-Offs war nehmen wollte. Vor allem Rückkehrer Blake Poole war bis in die Haarspitzen motiviert. Er riss seine Teamkollegen mit und wurde auch vom Publikum gefeiert. Nicht zuletzt ihm war es zu verdanken, dass die Hausherren zur ersten Viertelpause mit 22: 17 vorne lagen.

Auch im zweiten Durchgang fanden die Löwen das passende Mittel, um die Angriffe der Hausherren zu stoppen. Die Löwen erzielten in diesem Viertel nur elf Punkte, während die BG-Korbjäger in der Offensive weiter dominieren konnten. Die Hausherren bauten unter dem Applaus der Zuschauer ihre Führung weiter aus, so dass beim Stande von 44:28 die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Seitenwechsel kam der Tabellendritte aus Herten besser ins Spiel. Vor allem Bowie und Taylor waren es, die ihre Mannschaft wieder ins Spiel brachten. Allerdings verlegten die Löwen zu viele einfache Korbleger und agierten oftmals zu unkonzentriert. Dadurch konnten die Hausherren den alten Abstand schnell wieder herstellen. Die Gastgeber gingen somit mit einer Elf-Punkte-Führung ins Schlussviertel.

Auch hier gelang es den Löwen nicht, die Partie zu kippen. Zwar war die Vorentscheidung noch nicht gefallen, aber die Hertener Raubkatzen ließen zu viele einfache Punkte liegen und kassierten im Gegenzug schmerzhafte Korberfolge der Gastgeber. Am Ende konnten die Löwen die Partie nicht mehr drehen, und die Dorstener feierten den verdienten 81:70-Sieg gegen die favorisierten Löwen.

„Bei uns war in dieser Woche an ein geordnetes Training nicht zu denken. Uns haben zeitweise bis zu sechs Spielern gefehlt“, sagte Löwen-Trainer Dirk Altenbeck nach dem Spiel. Die in der Woche erkrankten Spieler waren am Ende stehend KO und konnten den Dorstenern nichts mehr entgegen setzen. „Außerdem haben wir die einfachen Korbleger nicht gemacht und im Gegenzug bittere Gegenpunkte bekommen“, so Altenbeck weiter. Hinzu kommt die schwache Dreierquote (2/14) von 14,3%. Die Gastgeber erzielten insgesamt neun (von 18) Dreiern.

Am nächsten Samstag, 2. März müssen die Löwen erneut auswärts antreten. Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde müssen die Löwen beim Tabellenzweiten, dem SC Rist Wedel antreten. Zum letzten Heimspiel der Hauptrunde gastieren die Herzöge Wolfenbüttel am 9. März in der Rosa-Parks-Schule.

BG Dorsten – RheinLand Versicherungen Hertener Löwen 81:70 (22:17; 22:11; 16:21: 21:21)

Dorsten: Jones (20/3 „Dreier“, 9 Ass., 5 St.), Hagner (15/1), Pelaj (14/3), Eller (10/1), Poole (9/1, 14 Reb.), Budde (4), Janoschek (4), Cadmus (3), Spettmann (2)

Löwen: Taylor (25, 11 Reb.), Bowie (12), Hackenesch (12, 10 Reb.), Dücker (5), Schönborn (4), Sadek (2), Larrieu (2), Grote
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