Hertener Löwen stürzen ab

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Dieses Mal brachte die Verlängerung keinen Sieg: Die Hertener Löwen verloren am Samstag bei den Herzögen Wolfenbüttel mit 81:73 in der Overtime. Damit stehen sie nun auf Platz sieben der Tabelle in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB Nord.

„Wir konnten in der Verlängerung nicht mehr zulegen. Das fünfte Foul gegen Deandre Lansdowne hat es zusätzlich schwer gemacht. Auch wenn die Jungs alles gegeben haben, konnten wir die Herzöge am Ende nicht mehr aufhalten“, sagte Löwen-Trainer Majdi Shaladi nach der Partie. 10:2 spielten die beiden Teams in der fünfminütigen Verlängerung, eine klare Niederlage der Hertener.
Die hatten allerdings bis zum Ende der regulären Spielzeit gut mitgehalten. 71:71 stand es, als die Uhr abgelaufen war. Doch insbesondere der foulbedingte Ausfall des US-Amerikaners Landsdowne - dem einzigen konstanten Leistungsträger der Löwen – schwächte die Gäste in Wolfenbüttel. Zwei Punkte hatten die Gastgeber gerade gemacht, dann durften sie wegen des Fouls an die Freiwurflinie und erhöhten auf 75:71. Es sollten die ersten Punkte der Löwen in der Verlängerung folgen, doch es blieben auch die einzigen. Wolfenbüttel traf aus der Distanz zum 78:73. Da reichten die Nerven der Hertener nicht einmal mehr für Freiwürfe.
Auch Löwen-Spieler Felix Neumann musste mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen. Er konnte zu Beginn der Partie einige Akzente setzen, als die Löwen dank guten Teamplays mit einem 8:0-Run starteten. Mit sieben Punkten Vorsprung sollten die Löwen ins zweite Viertel gehen (18:25), doch bereits im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber diesen Vorsprung ausgebügelt und gingen mit 38:36 knapp in Führung.
Im dritten Viertel entwickelte sich eine spannende Partie, in der beide Teams kurzzeitig in Führung lagen. Allerdings gelang es keinem der Konkurrenten sich entscheidend abzusetzen. Daran sollte sich auch im letzten Viertel nichts ändern. Die Entscheidung fiel damit erst in der Verlängerung.
Nach mehreren Wochen auf Platz drei der Tabelle verweilen die Bochumer aktuell auf Platz sechs. Damit wird das Derby zu einem direkten Duell von Tabellennachbarn, auch wenn die AstroStars mit aktuell sieben Siegen aus 13 Spielen besser darstehen als die Löwen mit sechs Siegen. Im Hinspiel unterlagen die Hertener deutlich. 83:65 hieß es am Ende zugunsten Bochums. Und die AstroStars verfügen über einen ausgeglicheneren Kader als die Löwen, bei denen sich das Spiel größtenteils um Deandre Landsdowne dreht. Als „die größte Geheimwaffe“ seines Teams bezeichnet VfL-Trainer Kai Schulze die Tatsache, dass „an einem guten Tag viele Spieler den Unterschied ausmachen können.“ Dieses Mal reichte die Kraft nicht für einen erneuten Triumph in der Verlängerung. Doch die Löwen helfen sich auch 2016 wieder selber hoch. Foto:ST Derby Bis Freitag, 8. Januar, haben die Hertener Löwen nun erst einmal spielfrei. Dann steht ein Derby in eigener Halle bevor: Die VfL AstroStars Bochum werden zu Gast sein. Beginn der Partie ist um 20 Uhr, Spielort ist die Sporthalle der Rosa-Parks-Schule in Herten (Fritz-Erler-Straße 2).

Da die Nachfrage nach Karten bei Derbys größer ist als sonst, empfiehlt sich für Hertener Fans der Vorverkauf. Tickets gibt es im Kundencenter der Vestischen am Busbahnhof, Kaiserstraße 73. So geht's weiter
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