Löwen legen nach: Auswärtssieg in Sandersdorf

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Nach dem Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen die Herzöge Wolfenbüttel gewinnen die Löwen auch das Auswärtsspiel bei den BSW Sixers. Nach 40 Minuten feierten Yannick Opitz und Co. den verdienten 86:100-Erfolg. Der Sieg gegen das Team von Trainer Torsten Schierenbeck war der erste Saisonerfolg in einem Auswärtsspiel.

Vor dem Seitenwechsel war die Partie ausgeglichen, zur Halbzeit führten die Ostdeutschen mit 40:37. Vor allem das Reboundverhalten im zweiten Durchgang sorgte dafür, dass die Mannschaft von Tobias Trutzenberg und Dirk Ewald nicht mit einer Führung in Pause gehen konnte.

Dabei kamen die Löwen gut aus dem Startblock und erzielten die ersten vier Punkte durch einen gut aufgelegten Matt Reid. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der sich kein Team entscheidende Vorteile herausarbeiten konnte. Ein Dreier von Yannick Opitz sorgte zwar für die 8:14-Führung, die Antwort der Sixers ließ aber nicht lange auf sich warten. Zur ersten Viertelpause führten die Revier-Korbjäger knapp mit 21:24.

Auch wenn die Sixers alles in die Waagschale warfen, dauerte es bis zur 15. Minute, bis die Löwen zum ersten Mal wieder in Rückstand gerieten (31:30). Doch die Löwen kamen durch einen erfolgreichen Dreier von Matt Reid zurück ins Spiel. Die letzten Szenen vor der Halbzeit gehörten allerdings der Heimmannschaft, die mit einer knappen Führung in die Kabine ging.

In der Halbzeitpause gab es für die Raubkatzen vom Trainer-Duo neue Instruktionen. Und die dürften Gold wert gewesen sein. Die Löwen zündeten ihren Offensivmotor und hatten die Partie nach rund 24 Minuten wieder ausgeglichen (51:51). Wenig später scorten Poole und Reid erneut, was den Löwen die 55:57-Führung bescherte. Vor allem der Aufbauspieler der Löwen bewies seine Klasse. Nicht zuletzt deswegen führten die Hertener Basketballer vor dem Start des Schlussviertels mit 68:72.

Der Schlussdurchgang startete mit einem Paukenschlag. Zwar erzielte Ralph Schirmer die ersten Punkte des Viertels, danach trumpften aber die Löwen auf. Man ließ den Sixers in Folge dessen keine Entfaltungsmöglichkeiten in der Verteidigung und spielte im Angriff die Spielzüge konsequent zu Ende. Ein 14:0-Run brachte die 70:84-Führung für das Löwen-Team. Die Gastgeber schafften es bis zum Ende nicht mehr sich davon zu erholen. Den Löwen war es recht und so machte man sich wenig später mit zwei Punkten im Gepäck auf den Rückweg ins Ruhrgebiet.

„Wir haben als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht und am Ende verdient gewonnen“, freute sich Löwen-Trainer Tobias Trutzenberg über den Sieg in Sandersdorf. „Wir haben das zweite Viertel abgegeben, aber ansonsten die Partie dominiert“, gab der Coach zu Protokoll. „Wir haben heute vieles besser gemacht als bei unseren letzten Auswärtsspielen und freuen uns über den verdienten und wichtiger Erfolg“, so der Übungsleiter. Ein Sonderlob verdienten sich aber nicht nur Blake Poole und Matt Reid. „Heute hat jeder alles gegeben. Wir sind als Team aufgetreten. Darauf können wir im Heimspiel gegen Stade aufbauen“, dachte Löwen-Trainer Dirk Ewald bereits an die nächsten Aufgaben.

BSW Sixers – Hertener Löwen 86:100 (21:24; 19:13, 28:35; 18:28)

Sixers: Ansehl (19/3 „Dreier“), Schirmer (19), Bryant (12), Haut (10/3), Pelaj (8/2), Green (6), Lipke (6, 7 Reb.), Mc Coy (4, 7 Reb.), Volkert (2), Ramm (n.e.)

Löwen: Poole (31/2), Reid (30/3), Schulze Pals (15/2), Opitz (15/2), Michalczyk (7), Henrichs (1), Depta (1), Grote, Bartels

Spielfilm: 11:16 (5.) 21:24 (10.), 28:30 (15.), 40:37 (20.), 53:54 (25.), 68:72 (30.), 73:86 (35.), 86:100 (40.)
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