Saison-Aus nach Viertelfinal-Niederlage gegen Langen

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Am Ende hat es nicht gereicht. Die RheinLand Versicherungen Hertener Löwen verlieren auch das zweite Playoff-Viertelfinale gegen den TV Langen und gehen damit bereits nach dem Viertelfinale in die Sommerpause.

Die Löwen wollten mit einem Heimsieg gegen die Hessen unbedingt das dritte Spiel erzwingen. Die Giraffen zeigten aber von Beginn an, dass man auf ein Entscheidungsspiel verzichten wollte. Die Flugsicherungsstädter begannen furios und starteten mit einem 2:10-Run in die Partie. Doch die Löwen nahmen ihr Herz in beide Hände und kämpften sich zurück ins Spiel. Nach rund sechs Minuten hatten die Löwen die Partie gedreht und durch einen Dreier von Adrian Bowie zum 14:14 ausgeglichen. Die Löwen waren hellwach und nun fanden auch die Distanzwürfe den Weg in den Korb. Durch einen 8:0-Run waren die Hausherren in der Schlussphase des Auftaktviertels am Drücker, so dass nach zehn Minuten eine 26:21-Führung für die Heimmannschaft heraussprang.

Die Partie sollte weiter spannend bleiben. Beide Teams schenkten sich keinen Meter und kein Akteur gab einen Ball verloren. Die Löwen konnten dabei zunächst ihre Führung verteidigen. Vor allem Bowie, der 14 Punkte in der ersten Halbzeit erzielen konnte, stellte die Langener Verteidigung das ein oder andere Mal vor große Probleme. Auf der Gegenseite konnten die Löwen den Langener Power Forward Martinis Woody zu selten stoppen. Besagter Woody war es dann auch, der nach 16 Minuten den 36:36-Ausgleich von der Freiwurflinie markierte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich danach entscheidend absetzen, auch die 40:41-Halbzeitführung der Gäste war alles andere als ein sicheres Polster.

Genau wie zu Spielbeginn erwischten die Gäste auch am Anfang der zweiten Halbzeit den deutlich besseren Start. Einen 14:0-Run der Sterzbachstädter konnten die Löwen nicht bremsen. Vor allem Woody und Malik Cooke sorgten für den 43:55-Zwischenstand. Aber die Löwen gaben sich noch längst nicht geschlagen. Angefeuert von den Zuschauern kämpften sich Sadek und Co. zurück ins Spiel. Zu Beginn des letzten Viertels lagen die Gäste nur noch mit vier Punkten in Führung.

Die Fans trieben ihre Schützlinge auch im Schlussviertel weiter an. Die Löwen verkürzten vor allem durch Bowie und Opitz, das Spiel konnte aber vorerst nicht gedreht werden. Die Löwen warfen alles nach vorne, allerdings hatten die Gäste immer die richtige Antwort parat. Am Ende versuchte man durch Freiwürfe das Spiel noch zu drehen, allerdings gaben sich die Gäste keine Blöße und gewannen auch das zweite Viertelfinalspiel.

Während die Giraffen den verdienten Sieg gebührend feierten, war im Löwen-Lager die Enttäuschung groß. Dennoch ließ es sich das Team nicht nehmen, sich bei einem Bad in der Menge von den Fans zu verabschieden.

„Natürlich ist nach dem Ausscheiden die Enttäuschung groß. Allerdings war Langen heute besser und hat deswegen verdient gewonnen“, sagte Löwen-Trainer Dirk Altenbeck nach der Partie.

RheinLand Versicherungen Hertener Löwen – TV Langen 1862 Basketball 73:85 (26:21; 14:20; 15:18; 18:26)

Löwen: Bowie (27/3 „Dreier“), Opitz (10/3), Hackenesch (8), Taylor (8, 8 Reb.), Schönborn (6/2), Sadek (5/1, 5 Ass.), Dücker (5/1), Larrieu (4)

Langen: Woody (24, 12 Reb.), Jahn (18), Barth (16/2, 7 Reb., 6 Ass.), Cooke (16), Raebel (5/1), Domdey (2), Quarshie (2), Schneider (2), Bölke

Spielfilm: 7:10 (5.), 26:21 (10.), 36:34 (15.), 40:41 (20.), 43:53 (25.), 55:59 (30.), 64:71 (35.), 73:85 (40.)
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