Siegesserie gerissen: 62:64-Niederlage gegen Otto Baskets Magdeburg

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Die Siegesserie der Hertener Löwen ist gerissen. Nach den Heimsiegen gegen die Dresden Titans und die VfL Astrostars Bochum muss sich die Mannschaft von Majdi Shaladi, Dirk Ewald und Cedric Hüsken den Otto Baskets aus Magdeburg mit 62:64 (28:31) geschlagen geben.

Den Löwen gelangen in Person von Lars Meyer zwar die ersten Punkte, doch die Partie begann zerfahren. Im Anschluss starteten die Gäste einen 7:2-Run und erzielten durch Joel Mondo, Chris Frazier und Andre Gillette schnelle Punkte erzielen. Die Löwen kamen aber zurück und blieben vor allem durch Meyer, Franklin und Jeuschede im Spiel. Nach fünf Minuten hatten die Löwen die Partie beim Stande von 9:9 wieder ausgeglichen. Die Partie blieb eng, die Gäste führten allerdings zur Viertelpause mit 16:19.

Auch im zweiten Durchgang sollte sich das Blatt nicht wenden. Zwischenzeitlich kamen die Raubkatzen zwar auf drei Punkte heran, die Führung war den Magdeburgern aber zu diesem Zeitpunkt nicht zu nehmen. Das lag vor allem an Chris Frazier. Der Shooting Guard der Gäste erzielte alleine im ersten Durchgang zwölf Punkte. Nicht zuletzt deswegen gingen die Korbjäger aus Sachsen-Anhalt mit einer 28:31-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste die Führung weiter aus. Doch die Partie blieb weiter spannend. Robert Franklin drehte genau zur richtigen Zeit auf. Der Hertener Power Forward glänzte nicht nur als Scorer, sondern hielt auch die Bretter sauber. Zum Ende des dritten Viertel kamen die Löwen immer deutlich in Schlagdistanz, doch die Magdeburger ließen sich die Führung nicht nehmen. Beim Stande von 42:47 wurden die Seiten gewechselt. Für die Löwen war ein Sieg weiter im Rahmen des Möglichen. Das merkten auch die Zuschauer, die ihre Mannschaft immer wieder unterstützten.

Mit ablaufender Uhr mussten die Löwen dann aber wieder einem höheren Rückstand hinterherlaufen, rund 75 Sekunden vor der Schlusssirene führten die Gäste wieder mit sieben Punkten (49:56). Doch die Löwen ließen sich nicht abschütteln. Sechs Sekunden vor dem Ende verwandelte DeShaun Cooper zwei Freiwürfe zum 62:64. Die Löwen mussten die Uhr stoppen und schickten den Magdeburger Joel Mondo an die Linie. Der konnte nur einen Freiwurf versenken, so dass sich die Löwen mit einem weiteren Korberfolg die Verlängerung sichern. Ein Dreier hätte den Löwen sogar den Sieg gebracht. Doch der letzte Angriff brachte nicht den gewünschten Erfolg, so dass die Löwen am Ende das Parkett nicht als Sieger verlassen konnten.

Trainerstimmen:
Dimitris Polychroniadis (Otto Baskets Magdeburg): „Wir wussten, dass es in Herten ein schweres Spiel werden würde. Deswegen sind wir glücklich, hier gewonnen zu haben. Wir wollten die Kreise von DeShaun Cooper stören, das ist uns zum Glück gelungen. Wir wussten um Coopers Stärken, hatten aber auch Robert Franklin auf dem Schirm. Am Ende hätte der Sieg sicher auch etwas höher ausfallen können, aber wir nehmen die Punkte gerne mit.“

Majdi Shaladi (Hertener Löwen): „Eine ärgerliche Niederlage für uns. Die schwache Dreierquote von 16 Prozent und die Freiwurfquote von knapp 50 Prozent haben uns heute das Genick gebrochen. Wir werden die Lehren aus dem Spiel ziehen und werden im Training weiter hart arbeiten.

Hertener Löwen – Otto Baskets Magdeburg 62:64 (16:19; 12:12; 14:16; 20:17)

Löwen: Franklin (15, 10 Reb.), Meyer (14/1 „Dreier), Cooper (11/2), Jeuschede (5/1), Depta (5), Crossland (4), Meiswinkel (4), Breca (2), Nolte (2)

Magdeburg: Frazier (21/4), Buck (14, 7 Reb.), Monse (13/1), Gillette (7), Stachula (5/1), Ghebreighziabiher (2, 5 Ass.), Mondo (2), Orlando, Rauch

Spielfilm: 9:9 (5.), 16:19 (10.), 18:27 (15.), 28:31 (20.), 34:40 (25.), 42:47 (30.), 46:51 (35.), 62:64 (20.)
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