Hildener Krippe wird erweitert

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Die Krippe in der Erlöserkirche wird erneut erweitert. (Foto: privat)

Bis zum 24. Januar 2016 ist die große Weihnachtskrippe in der Erlöserkirche, Ecke St Konrad Allee/Kölner Straße, aufgebaut.

Vor und nach allen Gottesdiensten und Konzerten, die in diesem Zeitraum stattfinden, sowie am Sonntag, 3. Januar 2016, von 15 bis 17 Uhr kann die Krippe
besichtigt werden. Am Freitag, 1. Januar, wird außerdem von 15 bis 17 Uhr ein Krippencafé angeboten.

Die Herstellung der Krippe und der mittlerweile über 100 Figuren liegt in den Händen von Annette Hiemenz. Mit großem künstlerischem und zeitlichem Engagement gestaltet die Krippenbaumeisterindie Figuren im traditionellen Cartapesta- (Pappmaché-)Verfahren.

Bei allen Krippenmusiken erläutert Pfarrer Joachim Rönsch die Krippe. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt er sich mit der Kunst des Krippenbaus. Daher weiß er viel Interessantes und Spannendes zu erzählen: über die Figuren und ihre Symbolik, über die dargestellten Szenen und über die biblischen wie historischen Hintergründe.

Neu in diesem Jahr sind drei Füchse in ihrer Grube sowie fütternde Distelfinken an ihrem Nest am Krippenstall – angelehnt an das Jesuswort, dass Füchse ihre Gruben und Vögel ihre Nester haben, der Menschensohn aber keinen Ort hat, da er sein Haupt hinlegen kann.

Den Königszug erweiternd und dabei der Königin von Saba zugesellt ist eine afrikanische Trommlerin, die das Musikleben in der Krippe bereichert. Zwei weitere Tiere können in diesem Jahr neu in der Krippe entdeckt werden: Ein Leopard im gefleckten Fell auf der Wüstenseite, auf dem Hirtenfeld ein Schafbock, der sich im Dornengestrüpp verfangen hat.

Aufgebaut wird die Krippe auf mehr als 30 Quadratmetern in der Erlöserkirche um einen in diesem Jahr besonders stattlichen Tannenbaum, den Konfirmanden mit mehr als 100 echten Äpfeln geschmückt haben.

Ab dem 4. Advent steht die große Krippenlandschaft, dann jedoch natürlich noch mit der Szene der Herbergssuche, ab Heiligabend dann verändern sich die Szenen auch laufend mit der Geburt Christi, der Anbetung der Hirten, den näher rückenden Weisen, der stillenden Maria, der sogenannten maria lactans, der gabenbringenden Könige und schließlich am 24. Januar der Szene der Flucht nach Ägypten.
Weitere Informationen zur Krippe gibt es auch online.

Musik an der Krippe und Krippencafé:
Besonders schön ist die Krippe in der Reihe „Musik an der Krippe“ zu erleben.An drei Sonntagen gibt es um 17 Uhr gänzlich unterschiedliche Musik, Lichtbildern und Erläuterungen von Pfarrer Joachim Rönsch.
- Sonntag, 27. Dezember: „Süßer Trost, meine Jesus kömmt“: Eine ganz besonders schöne, besinnliche Weihnachtskantate, die die Freude über die Geburt Jesu besingt. Theresa Nelles, Sopran, Christine Wehler, Alt, Kammerorchester Hilden, Leitung: Dorothea Haverkamp. Thema der Krippenführung: „Vögel haben Nester, Füchse haben Gruben. Heimat und Heimatlosigkeit in der Krippe“
- Sonntag, 10. Januar: „Sing, Sing, All Earth!“ – Weihnachtliche Popmusik aus dem alten England; für Gesang, Dudelsäcke, Concertinas, Whistle, Pipe & Tabor un vielem mehr mit dem Folk-Trio „Morris Open“ (Ulrike und Claus von Weiß, Matthias Höhn). Thema der Krippenführung: „Trommeln, Zupfen, Blasen, Streichen – Vielfältige Musik in der Krippe“
- Sonntag, 17. Januar: „Schubert!“ – Das Clara-Haskil-Streichquartett aus Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker spielt Franz Schuberts berühmtes Streichquartett „Rosamunde“, Thema der Krippenführung: „Opfertier und Menschenopfer. Krippe und Kreuz"
- Krippencafé am Neujahrsnachmittag:
Am Freitag, 1. Januar, ist die Kirche von 15 bis 17 Uhr für Krippenbesucher
geöffnet. Krippenbauerin Annette Hiemenz beantwortet Fragen der Besucher. Kaffee, Tee, Gebäck und Musik werden kostenlos angeboten.
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