Von Strom-Pionieren: Hildener Elektro-Museum ist 25 Jahre alt

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Zurück zu den Strompionieren: Das Elektro-Museum besteht seit 25 Jahren. (Foto: privat)

Wer sich an die Zeit erinnern möchte, in der Computer laufen lernten, oder sich für alte Haushaltsgeräte, Telefone oder Radios interessiert, für den bietet sich ein Besuch im Hildener Elektro-Museum an - das 25-jähriges Bestehen feiert.

Mit dem Kino-Gong aus dem Alhambra-Kino in Hilden eröffnete Elektromeister Günter Rateike 1991 im Beisein der damaligen Bürgermeisterin Dr. Ellen Wiederhold das Elektro-Museum in Hilden.

Vieles hat sich seitdem verändert, die Sammelleidenschaft des Gründers Rateike ist geblieben. Schon bei seiner damaligen Eröffnungsrede versprach Rateike seinen geladenen Gästen, dass er seine wunderbaren Exponate ins neue Jahrtausend retten wolle. Das ist ihm gelungen.

Das Elektro-Museum beherbergt heute viele weitere alte Elektro-Sachen und ist auch weit über die Grenzen Hildens bekannt. Aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland sind schon Besucher vorbei gekommen, um die alten Schätzchen zu betrachten. Auch Fachleute wie die Elektro-Innung Mettmann, die Ausbildungs-Akademie Düsseldorf sowie Elektro-Kollegen staunten über das, was Pioniere des Stroms schon vor mehr als 100 Jahren alles erfanden.

Wie schon gesagt: Es hat sich in den Jahren seit der Erst-Eröffnung einiges getan.
Aus Altersgründen wollte Rateike später das Museum den Stadtwerken Hilden oder dem örtlichen Museum schenken, beide lehnten jedoch aus Platzmangel beziehungsweise Kostengründen ab. Sein Freund Georg Rodehüser bot ihm Räume für sein Museum an und so befindet sich dies seit 2009 in der Georg Rodehüser GmbH, Gesellschaft für Gebäudeautomation, am Mühlenbachweg 11 in Hilden. Hier wird es, wenn Rateike einmal aufhört, weitergeführt und auch Exponate, die mit Strom zu tun haben, werden weiter gesammelt.

Derzeit sind etwa 900 bis 950 Exponate - Haushaltsgeräte, Telefone, Radios, Fernseher, Computer und andere Schaltgeräte - zu betrachten. Einige Ausstellungsstücke sind schon mehr als 100 Jahre alt. "Ein Besuch lohnt sich also - auch für Nicht-Fachleute", ist sich Rateike sicher.

Das Museum ist jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Kontakt: Elektro-Museum Hilden, Mühlenbachweg 11, Telefon 02103/334400 oder 02103/4174621, E-Mail g.rateike@t-online.de .
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