Schüler am Jan-Joest-Gymnasium in Kalkar engagieren sich für Straßenkinder

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Kalkar: Jan-Joest-Gymnasium |

Kinder, die Autoscheiben reinigen, Papiertüten herstellen, fremden Menschen die Schuhe putzen - am Niederrhein ein ganz ungewöhnliches Bild, in den Metropolen der sogenannten dritten Welt hingegen gehören diese „Straßenkinder“ zum Alltag.

Für 12 Schülerinnen und Schüler des Jan-Joest-Gymnasiums in Kalkar wurde diese Erfahrung hingegen Realität. Eine Woche lang bereiteten sich die Jugendlichen im Rahmen der Projektwoche „Fair Future“ – auf ihren großen Aktionstag vor. Sie informierten sich über die Lebensbedingungen von Straßenkindern auf der ganzen Welt. Wie kann man auf der Straße überleben? Wie kann man satt werden, gesund bleiben, ein Dach über dem Kopf finden? Und sie übten sich in den Tätigkeiten, mit denen Straßenkinder ihren täglichen Überlebenskampf bestreiten müssen: Sie reinigten Autoscheiben, bastelten Papiertüten und putzten Schuhe. So konnten sie nachvollziehen, unter welch dramatischen und manchmal trostlosen Gegebenheiten Kinder auf der ganzen Welt um ihr Leben kämpfen.
Am Höhepunkt der Projektwoche war es dann soweit. Ein großer Informationsstand informierte bunt und unterhaltsam über die Probleme von Straßenkindern und daneben boten die Kinder Mitschülern, Lehrern und Eltern ihre „Dienstleistungen“ an. Der Lohn? Jeder sollte so viel geben, wie er für diese Tätigkeit als angemessen ansah. Aber jeder sollte auch hören, wie bitter wenig ein Straßenkind in der Wirklichkeit verdienen konnte. Die Einnahmen wurden in einer großen Spendenbox gesammelt. Das Kinderhilfswerk „Terre des hommes-Deutschland – Hilfe für Kinder in Not“ freute sich jetzt über die Überweisung von stolzen 229 Euro, die nun für den Bau von Schulen oder Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden. Die Berichte über die Aktion und einige schöne Fotos von den Schülerinnen und Schülern „in action“ sind ab sofort auf der Homepage des Kinderhilfswerks „tdh.de“ zu sehen.
Ana Jacinto vom Kinderhilfswerk „Terre des hommes Deutschland“: „Es ist ein sehr schönes Hoffnungszeichen, wenn junge Menschen in Deutschland sich für die Probleme von Kindern in Not interessieren und sie bei ihrem Überlebenskampf unterstützen.“
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