Ein Leben für den Tierschutz: "Alles für die Katz´!"

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Tierschützerin und Katzenliebhaberin Margit Klaer feiert am kommenden Samstag ihren 80. Geburtstag. Foto: Regina Müller

Margit Klaer, die "Katzenfrau von Kamen" feiert jetzt ihren 80. Geburtstag. Als Mitbegründerin der "Tierfreunde Kamen" widmete sie ihr Leben und ihr Engagement dem Tierschutz. Dabei rettete sie in mehr als 30 Jahren unzählige Katzen, Hunde, Meerschweinchen und Kaninchen.

Ihre große Liebe und Fürsorge gilt dabei allerdings den Stubentigern. Zu Spitzenzeiten beherbergte die Tierfreundin 30 bis 40 Katzen gleichzeitig in ihrem Haus. "Wenn ein Tier in Not ist, kann ich einfach nicht schlafen. Ich setze auch heute noch alle Hebel in Bewegung und komme erst dann zur Ruhe, wenn ich Gewissheit habe, dass Hilfe naht", verrät die 80-Jährige.
Ein Auto hat sie nicht. Mittlerweile ist Margit Klaer auch schlecht zu Fuß. Aber neben ihren vielen Katzen, die sich in ihrem Haus und Garten tummeln, verfügt die alte Dame über ein Netzwerk von Kontakten, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Noch immer ist Margit Klaer im Vorstand der "Tierfreunde Kamen" ein aktives Mitglied - wenn auch nicht mehr so flexibel, wie zu alten Zeiten.
"Ohne den Einsatz von Margit Klaer, würde es die Tierfreunde Kamen schon längst nicht mehr geben", weiß auch die erste Vorsitzende des Vereins, Regina Müller.
Margit Klaer war damals dabei, als sich lautstarke Aktivisten für das Wohl der Tiere in Kamen einsetzten und einen Verein gründen wollten. "Ich hatte damals schon drei Hunde und dann kam ein Notfall hinzu; ein paar Wochen darauf noch eine Katze. Spätestens da wusste ich, dass jetzt etwas geschehen musste."
Es gab viele ausgesetzte, verwahrloste und misshandelte Tiere in Kamen. "Bis heute hat sich die Situation nicht maßgeblich verbessert. Aber mit unserem Verein und deren engagierten Mitgliedern wollen wir die Welt für die Tiere ein kleines bisschen verbessern."
In über 30 Jahren engagierter Vereinsarbeit ist den "Tierfreunden Kamen" dies mit Sicherheit gelungen. Manchen sind sie ein Dorn im Auge, auch Verwaltung und der "Amtsschimmel" machen es den Aktivisten zuweilen schwer. "Doch in den meisten Fällen finden wir Anerkennung in unserer Arbeit", verrät die Vereinsvorsitzende Regina Müller. "Und der schönste Lohn ist es für uns, wenn die Tiere ihre Dankbarkeit zeigen."
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