Männerforum begeistert vom Baltikum

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Der Marktplatz in Kleipéda mit der Büste des "Ännchen von Tharau" war ein Gruppenfoto wert. (Foto: privat)

Normalerweise liegt das Baltikum in der Vorstellung der Westeuropäer immer im entferntesten Osten. Wer es genauer wissen will, der sieht sich sehr schnell nahe des geographischen Mittelpunktes Europas. Umdenken war also angesagt. Auch für eine Reisegruppe aus Kamen.

Auf eine schöne Zeit im Baltikum blicken jetzt Mitglieder des Männerforums (mit Anhang) zurück. Neun Tage führte die agile und humorvolle aus Vilnius (Litauen) selbst stammende Reiseleiterin Virginija die Kamener Gruppe zu den markantesten Punkten und Orten in den so sehr verschiedenen Ländern. Mit unterschiedlichen Währungen, ja sogar mit unterschiedlichen Sprachen ausgestattetet sind Litauen, Lettland und Estland. Selbst die Mentalitäten der Menschen können unterschiedlicher kaum sein.

Besichtigungen und beeindruckende Bauwerke

Intensive Besichtigungen und Exkursionen in den Hauptstädten Vilnius, Riga und Tallinn (ehemals Reval) sowie der zweitgrößten Stadt Estlands,Tartu, standen ebenso auf dem Programm wie Ausflüge in die Burg Trakai, dem Kurischen Haff und der Nehrung mit dem Thomas- Mann- Haus und seinem berühmten „Italienischen Blick“ auf die Bucht. Auf dem Rathausplatz in Kleipéda ließ es sich die Gruppe nicht nehmen gemeinsam als Chor das „Ännchen von Tharau“ zu besingen. Auch Park und Schloss im Kurort Palanga an der Ostsee standen auf dem Programm. Schließlich wurde der Berg der tausend Kreuze in Siauliai, dem Papst Johannes II. seine Referenz erwies, besucht. Hier hinterließ auch das Männerforum ein Kreuz mit den Unterschriften aller Mitreisenden an exponierter Stelle. Eine großartige Landschaft tat sich auch auf in der „lettischen Schweiz“ mit dem Gauja- Nationalpark und der dazugehörigen Burgenanlage.

Auf dem Rückweg gab es mit dem Stopp in Rundale noch eine weitere optische
Überraschung mit dem inmitten der flachen Landschaft erbauten Palast, dem Versailles des Nordens. Das dieser dem Winterpalast in St Petersburg ähnelt ist kein Wunder, schließlich stammt das monumentale vom selben Architekten,
dem Italiener Francesco Bartolomeo.


















Marktplatz in Kleipéda vor der Büste des "Ännchen von Tharau"
open-air- Stadion - für den Sängertag in Tallinn
auf den Stufen des Schlosses Rundale
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