Markenwahn an Schulen

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Nur wer schick ist, gehört dazu


Immer mehr Kinder, die sich keine Markenklamotten leisten können, werden gemobbt. Das Klamotten-Mobbing beginnt schon in der Grundschule, die Experten im Landkreis beobachten, dass Kinder immer größeren Wert auf Markenkleidung legen.

Sie bringt Eltern an den Rand des Wahnsinns: die ständigen Auseinandersetzungen mit dem Kind zum Thema Markenklamotten. Jugendliche die kein Hollister-Hose, Hilfiger-Shirt oder Vans tragen, sind oft nicht so beliebt wie andere an der Schule. Längst ist ein Markenlogo Sinnbild für Status unter Schülern geworden. Einzelne Cliquen bilden sich heraus. Die "Coolen" tragen Marke und präsentieren sich dementsprechend. Die restlichen erfahren nicht selten Ausgrenzung, herablassendes Verhalten oder sogar schwerwiegendes Mobbing, weil sich kein Markenlogo auf ihren Schuhen findet oder nicht das aktuellste Handymodell als Vorzeigeobjekt gezückt werden kann.
Kein Wunder, dass viele Kinder und Jugendliche einfach nur dazugehören möchten und alles Taschengeld in die viel zu teuren Klamotten stecken oder sogar beginnen zu klauen. Das ist traurig weil eine Tiffanys&Co Kette nun auch wieder nicht so wichtig ist. An alle die solche Probleme haben, sei gesagt: Lasst euch nicht unterkriegen, nur weil ihr nicht die ganzen teuren Markenklamotten besitzt!
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Nicole Deucker aus Oberhausen | 13.03.2013 | 22:11  
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