Damit der Biomüll nicht stinkt!

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Richtig "behandelt" wird die Biotonne auch im Sommer nicht zum Ärgernis. (Foto: RbyM.E./Pixelio.de)

Die erste Hitze - und es drohen Probleme mit der Biotonne. Fauliger Gestank und fiese Maden ekeln so manchen Bürger. "Das muss aber nicht sein", weiß Jutta Eickelpasch, Umweltberaterin bei der Kamener Verbraucherzentrale.

Ihre Tipps: "Die Tonne muss jetzt an ein schattiges Plätzchen und sei es nur übergangshalber an den heißen Tagen." Feuchte Abfälle sollten außerdem extra nochmal in Zeitungspapier eingewickelt werden, noch einmal mehr als sonst! Das gilt besonders für Grillabfälle mit größeren Mengen Fleisch. Gut zu wissen: Suppe und Soßenreste können in einer zugeknoteten Plastiktüte oder in einem anderen verschließbaren Gefäß in den Restmüll d.h. in die graue Tonne gegeben werden. Eickelpasch: ".Auf keinen Fall in die Tonne schütten - weder in die eine noch in die andere - und auch nicht in die Toilette - ölige Essensreste verunreinigen das Wasser mehr als nötig." Für Hygiene sorgen zudem stabile Biotonnentüten, die auch als großes Inlay für die komplette Tonne zu bekommen sind.

Aus Biomüll wird kostbarer Humus

Die Biomüll-Sammlung macht auf jeden Fall Sinn, er wird in der Kompostierungsanlage in Fröndenberg-Ostbüren in wenigen Monaten zu wertvollem Humus 'verwandelt'.
Infos und Ratgeber rund um die Müllentsorgung, sowie die GWA-Serviceartikel, hält die Verbraucherzentrale Kamen in der Kirchstraße bereit.
Ansprechpartnerinnen sind Jutta Eickelpasch und Heike Herzig, Tel. 02307/79990 und kamen.umwelt@vz-nrw.de
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