Viel Prominenz bei Sommer-Matinée zum 70. Geburtstag von WFLV-Präsident Hermann Korfmacher

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Als Erinnerung übergaben DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (l.) und Generalsekretär Helmut Sandrock (r.) ein Collage an Hermann Korfmacher, hier mit seiner Frau Barbara. (Foto: privat)
 
Sichtlich gerührt nahm Hermann Korfmacher den WFLV-Ehrenring von den Vizepräsidenten Walter Hützen (M.) und Alfred Vianden (r.) entgegen. (Foto: privat)
Kamen: SportCentrum Kamen-Kaiserau |

Alle waren da: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit Präsident Wolfgang Niersbach und Helmut Sandrock an der Spitze, DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball, LSB-Präsident Walter Schneeloch, Präsidiumskollegen des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV), angeführt von Alfred Vianden, das vollständig versammelte Präsidium des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalens (FLVW) und, und … Sie alle gratulierten Hermann Korfmacher im Rahmen eines Sommer-Matinee in der „guten Stube“ (Rotunde) im SportCentrum Kamen•Kaiserau 70. Geburtstag.

In seiner Laudatio skizzierte der DFB-Präsident seinen „Vize“ als „freundlich, bescheiden, verbindlich mit Charme, dem kein Amt zu viel ist, der stets die Sache über seine Person gestellt hat“. Er sei ein „Klassiker der Ehrenamtsbewegung“. Totale Fairness habe sein Leben durchzogen. Charakteristisch dafür sei, und das setzte Wolfgang Niersbach schmunzelnd hinzu, dass „sich Hermann als Verteidiger wohl früher für jedes Foul entschuldigt hat.“ Er bedauerte, dass Korfmacher mit Erreichen des 70. Lebensjahres aus dem DFB-Präsidium, und hier besonders als Mittler zwischen bezahltem Fußball und Amateurbereich, ausscheiden müsse, gleichwohl bleibe er dem Vorstand erhalten und ihm als Freund. „Die Zeit mit dir war schön“, rief er seinem Präsidiumskollegen abschließend zu.

LSB-Präsident Walter Schneeloch lobte Hermann Korfmacher als „vorwärtsdenkenden und nach Lösungen bedachten Menschen“.

Die Wiedereinführung der Regionalliga sei auch Korfmachers Verdienst gewesen, schickte WFLV-Vizepräsident Vianden in seiner Laudatio ein großes Lob in Richtung des Jubilars. Zudem sei das Thema demografische Entwicklung untrennbar mit seinem Namen verknüpft, wobei die Suche nach Lösungsmöglichkeiten angesichts dieser Entwicklung ganz weit oben auf der Agenda Korfmachers stünde.

Manfred Schnieders, FLVW-Vizepräsident Fußball, stellte das Wirken seines „Chefs“ heraus, indem er mit Beharrlichkeit das SportCentrum aufgebaut und das Eliteinternat ins Leben gerufen habe, die Westfalen SPORT-Stiftung „sein“ Anliegen sei und er die europäische Ausrichtung des Verbandes anstrebe.

Ehemalige Mannschaftskollegen von Hermann Korfmachers Stammverein SV Grün-Weiß Langenberg brachten ihm ein Ständchen und platzierten Fotos auf der Leinwand seines jungen sportlichen Wirkens. Hermann Korfmacher selbst bedankte sich bei allen Gästen, besonders bei seiner Ehefrau Barbara, und verriet, dass ihm das soziale Engagement von seinem Vater als Gen mitgegeben worden sei. Für den Verband sei es ihm ein besonderes Anliegen, unter dem Arbeitsschwerpunkt des DFB - „Soziale Integration“ zu arbeiten.

WFLV-Ehrenring für Korfmacher

Schließlich versammelten sich die WFLV-Vizepräsidenten, Walter Hützen, Alfred Vianden, Franz Josef Probst, Gundolf Walaschewski und Schatzmeister Franz-Josef Kuckelkorn, auf der Bühne. „Dein Platz ist und war immer an der Basis“, hob Hützen hervor, „du hast stets ein Ohr für jemanden, der Sorgen hat.“ Vieles habe er bereits erlebt, einige Auszeichnungen erhalten, eine allerdings noch nicht: "Den WFLV-Ehrenring, den wir dir hiermit als Dank und Anerkennung für deine Leistung überreichen wollen".
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