Wachstumswahn der großen Milchviehbetriebe im Kreis Kleve

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Trotz der extremen Überschüsse auf dem Milchmarkt, werden von großen Milchviehbetrieben Bauanträge gestellt, um die Milchproduktion zu verdoppeln.
Dabei sollte es doch das gemeinsame Ziel sein die Überschüsse abzubauen, um für die Milchviehbetriebe einen existenzsichernden Milchpreis zu erzielen.
Da zur Zeit und voraussichtlich auch in naher Zukunft keine passenden Lösungsansätze umgesetzt werden, ist zu erwarten, dass früher oder später mit Steuergeldern eine halbherzige Mengendrosselung mitfinanziert wird.
Ich fände es jedoch angebracht mit Steuergeldern Landwirte verstärkt zu fördern, die sinnvolle Naturschutzmaßnahmen durchführen, welche den Klimawandel entgegen wirken und der Allgemeinheit zu Gute kommen.
Durch den extremen Wachstumswahn einiger Betriebe, würde die bereits ohnehin schon sehr hohe Viehdichte im Kreis Kleve weiter steigen. Dadurch würde auch die Konkurrenz zwischen den Milchviehbetrieben aufgrund der zusätzlichen Flächenverknappung vergrößert werden.
Die negative Ökobilanz eines solchen Vorhabens (Futter muss von weit weg heran gefahren werden/Gülle muss noch weiter weg transportiert werden) sollte Genehmigungen solcher Bauvorhaben unmöglich machen.

Josef Pruys
Kranenburg-Niel
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