Mauerfall am 09. 11. 2014

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Hans-Dietrich Genscher und Rolf D. Gassen
Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren am 09. 11. 1989


Die Kommunalwahlen in der DDR 1989 fanden am 7. Mai 1989 statt.

Das offizielle Ergebnis wurde am späten Abend des 7. Mai durch Egon Krenz, der Vorsitzender der Wahlkommission war, im Fernsehen der DDR bekanntgegeben.


Die erstmals bewiesenen Wahlfälschungen stärkte die Oppositionsbewegung in der DDR.

Am 7. jedes Monats kam es fortan in (Ost-)Berlin vor Kirchen und auf dem Alexanderplatz zu Demonstrationen gegen den Wahlbetrug, obwohl die Stasi sich intensiv bemühte, die immer lauter werdende Kritik zu unterbinden.

An der 2. und der 3. Demonstration am 07. und 14. Juli 1989 nahm ich zusammen mit meinem Sohn vor der Weltuhr auf dem Alexanderplatz teil.

Die Störungen der Stasi waren massiv. Menschen wurden festgenommen und abtransportiert.

Ich berichtete nach Rückkehr nach Langenfeld umgehend Außenminister Herrn Hans-Dietrich Genscher von den Vorkommnissen.

Im Namen von Herrn Genscher, der aufgrund von Herzproblemen nicht in Bonn war, antwortete mir Staatssekretär Jürgen Sudhoff am 01. 08. 1989. Ich verfolgte die Entwicklung sehr aufmerksam und schickte dem ZDF und den Zeitungen meine Beobachtungen.

Am 09. 11. 1989 fiel die Mauer. Ich fuhr gleich wieder nach Berlin und betätigte mich als Mauerspecht. Stücke der Mauer befinden sich noch in meinem Besitz.

Meinen Brief an Außenminister Genscher und die Antwort von Staatssekretär Sudhoff befinden sich in der Anlage.

Nach der Wende fanden am 6. Mai 1990 freie Kommunalwahlen in der DDR statt.

Rolf D. Gassen
Dipl. Betriebswirt
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