Das Deutsche Rote Kreuz Langenfeld konnte einen 14 Jahre alten Defibrillator durch ein neues modernes Gerät ersetzen

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Stolz zeigt Rettungsassistent Dirk Paege den neuen Defibrillator.

Endlich war es soweit:
Anlässlich der letztjährigen 100Jahrfeierlichkeiten hatte
das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zwei zweckgebundene Spenden
aus dem Erlös des ZNS-Festes 2012 und aus dem Gesellschaftsfond der Stadt Langenfeld erhalten.
Diese Zuwendungen konnten nun für den Erwerb eines Defibrillators verwendet werden.


Das Altgerät war 14 Jahre alt und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen im Rettungsdienst. Der neue Defibrillator vom Typ Lifepak 15 der Firma Physio-Control ist auf dem modernsten Stand der Notfallmedizin und mit diversen Meß-, Kontroll- und Reanimationsmöglichkeiten versehen.
Der Anschaffungspreis liegt bei insgesamt 13.000 Euro.
Magnus Staehler, 1. Vorsitzender des DRK, erinnerte an die Festlichkeiten des letzten Jahres und dankte den Vertretern des ZNS-Förderkreises, allen voran der Präsidentin Michaela Noll, MdB, sowie dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Schapper und der Stadt Langenfeld, vertreten durch die 1. Beigeordnete Marion Prell für die erhaltenen Zuwendungen.
„Die Entwicklung im Rettungsdienst schreitet schnell voran“, so Magnus Staehler, „und so sind wir sehr dankbar, dass wir durch diese Spenden unseren Rettungswagen auf den aktuellen Stand der Technik im Rettungswesen bringen konnten. Es gilt zu berücksichtigen, dass dieses Fahrzeug regelmäßig neben dem Krankentransport bei der Feuerwehr, auch bei sonstigen Langenfelder Großeinsätzen wie das Stadtfest, ZNS-Fest, Flugplatzfest, Brandeinsätzen, aber auch überörtlich in der BayArena oder Evakuierungsmaßnahmen wegen Bombenfunden im Einsatz ist.“
Eine umfassende Erläuterung und Vorführung des neuen Gerätes durch den im DRK aktiven Rettungsassistenten Dirk Paege zeigte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und rundete die offizielle Indienststellung des Defibrillators ab.
„Erst letztes Wochenende konnten wir bei einem lebensbedrohlichen Einsatz die Funktionalität des Gerätes zum Wohle des Patienten anwenden“, so Dirk Paege.

Ein ergänzendes Interesse lag für Michaela Noll bei der Jugendarbeit des DRK. Hier konnte der Leiter des Jugendrotkreuzes, Guido Halbach, umfassend Auskunft geben.
„In den beiden Gruppen des Jugendrotkreuzes gibt es zurzeit 40 Kinder im Alter zwischen 6 und 17 Jahren. Dies ist ein gutes Standbein für unseren Nachwuchs im DRK.“
Alle Kinder erhalten eine Erste Hilfe Ausbildung und sind oft bei Sanitätsdiensten als „Minisanies“ mit dabei.
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