Ausbildungsplatzbörse lockt Jugendliche an

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Auch beim dritten Mal konnte die Mendener Ausbildungsplatzbörse eine Steigerung verzeichnen.

Zwar präsentierten sich aufgrund einer kurzfristigen Absage „nur“ 38 Firmen, doch lagen allein 850 feste Besucher-Anmeldungen vor. Hinzu kamen noch die kurzfristig Entschlossenen, darunter viele junge Leute mit ihren Eltern.
Bürgermeister Volker Fleige sowie die beiden Hauptorganisatoren Andrea Swoboda und Ulrich Menge zogen, noch während die Veranstaltung lief, ein erstes Fazit.
„Wir wollen junge Menschen in unserer Stadt halten“, stellte Fleige eine Verbindung zwischen der „Börse“ und der Aktion „Menden 2025“ her. Das gehe am besten, wenn ihnen in Menden wirtschaftliche Perspektiven geboten werden.
Andrea Swoboda war „sehr überrascht, wie gut die Schüler vorbereitet waren“. Es seien viele „intensive Gespräche geführt“ worden.
Ein Anreiz war sicherlich auch die Rallye. Swoboda: „Die Antworten findet man nicht im Netz, man muss bewusst zu den Ständen gehen.“
„Heutzutage suchen die Unternehmen händeringend Auszubildende“, zeigte Ulrich Menge eine Motivation der Firmen gerade in Zeiten des demographischen Wandels auf. Bei aller Begeisterung über den guten Verlauf der Veranstaltung, sei ein Brainstorming geplant: „Was ist gut gelaufen? Was nicht so gut ?“
Der Termin vor den Ferien sei gut gewählt, waren sich die Organisatoren einig. So könnten Schüler eventuell gleich ein Praktikum machen.
Börsen dieser Art gibt es mehrere. Dem von anderer Seite geäußerten Wunsch, statt dessen eine einzige Großveranstaltung in Menden zu machen, erteilte Volker Fleige eine Absage. „Man muss auch an die Unternehmen denken.“ Die würden sonst nicht entsprechend wahrgenommen.
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