Chemieunfall am Hallenbad

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Menden. Beim Entladen eines 1.000-Liter-Behälters mit 37-prozentiger Schwefelsäure am Mendener Hallenbad kam es am heutigen Dienstagmittag zu einem Unfall.

Während des Entladevorgangs stürzte der Behälter um und fiel auf die Seite. Durch einen Überdruck-Abfluss gelangten geringe Menge der Säure aus dem Behälter, der glücklicherweise ansonsten unbeschädigt blieb, berichtet die Feuerwehr der Presse.
Aufgrund des Notrufes löste die Kreisleitstelle Lüdenscheid daraufhin Alarm mit dem Stichwort "ABC2-Einsatz" aus.
Vor Ort wurden zunächst die umliegenden Gulli-Schächte gesichert, so dass keine Säure unverdünnt in die Kanalisation gelangen konnte, und der Überdruck-Abfluss des Behälters abgedichtet. Anschließend verdünnten die Einsatzkräfte die ausgelaufene Flüssigkeit mit viel Wasser und neutralisierten sie dadurch.
Nach umfangreichen Sicherungsmaßnahmen wurde der Behälter dann mit dem Kran des Rüstwagens wieder aufgerichtet, ohne dass weitere Säure auslaufen konnte.

Keine Gefahr
für Anwohner
und Umwelt


Da der Behälter glücklicherweise nicht beschädigt wurde, bestand keine Gefahr für die Anwohner oder die Umwelt.
Der LKW-Fahrer wurde vorsichtshalber vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wurde aber entgegen erster Befürchtungen nicht verletzt.
Im Einsatz waren die Feuer- und Rettungswache Menden sowie die Löschzüge Mitte und Süd der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen sowie die Polizei und das Ordnungsamt.

Text und Fotos: Feuerwehr Menden
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