Polizei: "Anfangs erhebliche Verkehrsgefährdungen!"

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Polizeichef Josef Pille kontrolliert höchstpersönlich.

Auf Anfrage der Stadtspiegel-Redaktion äußerte sich Mendens Polizeichef Josef Pille zum Thema „Bräukerweg“.

Stadtspiegel: „Hat es unerwartete Schwierigkeiten gegeben? Oder läuft etwas besser als gedacht?“:
Josef Pille: ‚Richtige‘ unerwartete Schwierigkeiten hat es nicht gegeben. Wir konnten ja auf die Erfahrungen von der Umleitung bei der Hangrutschsperrung bauen.
Die Phasenschaltungen an den Ampeln, insbesondere an der Kreuzung Unnaer Landstraße / Mühlenbergstraße / Bismarckstraße wurden noch am Tag der Umleitungseinrichtung nachgebessert.
Der Verkehr auf der Umleitungsstrecke läuft flüssiger als erwartet und aus polizeilicher Sicht hat sich Maßnahme bewährt.
Probleme ergaben sich im Bereich des noch offenen Teils des Bräukerweg zwischen der Bismarckstraße und der Hermann-Löns-Straße. Durch eine Verlängerung der Räumzeiten an der Ampelsteuerung konnte der dortige Konflikt (noch Fahrzeuge im Regelungsbereich) auch gelöst werden.
Der Bräukerweg ist zurzeit noch teilweise von den Anwohnern befahrbar. Die Einbahnstraßenregelung in Richtung Innenstadt war für viele Autofahrer im Anfang gewöhnungsbedürftig, hat sich aber eingependelt.
Die Abbindung der Holzener Dorfstraße von der Provinzialstraße hat sich sehr bewährt. Durch die damit verbundene Abschaltung der Ampelanlage an dieser Einmündung kann der Fahrzeugverkehr an dem ‚Knackpunkt‘ Provinzialstraße / Holzener Straße (Kauflandkreuzung) deutlich flüssiger fließen und die Rückstaus vor den dortigen Ampeln sind deutlich verkürzt.
Leider haben zu Beginn der Umleitungsmaßnahme viele Autofahrer das Verbot der Einfahrt von der Holzener Dorfstraße auf die Provinzialstraße nicht beachtet beziehungsweise sind von der Provinzialstraße verbotswidrig nach links in die Holzener Dorfstraße abgebogen. Hierbei kam es zu erheblichen Verkehrsgefährdungen an dieser Örtlichkeit. Durch verstärkte polizeiliche Überwachung mit repressiven Maßnahmen - Verwarnungsgeld von 20 Euro - wurde diese Gefahrenstelle minimiert. Abschließend ist aus polizeilicher Sicht festzustellen, dass sich die Umleitungsstrecke mit den dort getroffenen verkehrlichen Maßnahmen bewährt hat.“

Stadtspiegel: „Laufen bei der Polizei viele Bürgeranfragen ein?“
Josef Pille: „Bürgeranfragen bei der Polizei waren hierzu sehr gering. Die Anfragen bezogen sich hauptsächlich auf ‚wie komme ich gut und schnell von A nach B‘.“

Mehr zum Thema "Bräukerweg" steht hier.
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