Schützentradition in Gefahr?

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MdB Dagmar Freitag setzt sich für die Schützenvereine ein.
Thema "Schützentraditionen gefährdet".
Dazu erreichte heute die Stadtspiegel-Redaktion folgende Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag aus Iserlohn:


Zurzeit beherrscht ein Thema das Sauerländer Schützenwesen, das zeigen die zahlreichen Zuschriften aus dem Wahlkreis. Der Unmut bei den Vereinen ist groß: Die neue Schießstandrichtlinie des Bundesministerium des Innern erlaubt für das traditionelle Vogelschießen nur noch deutlich kleinere Vögel mit einem Rumpfdurchmesser von 80 Millimetern.
Verständnis finden die Schützen bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag. Die Iserlohnerin hatte sich daher bereits im Februar mit einem Schreiben an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Christoph Bergner gewandt: „Ich wurde vom Sümmeraner Schützenoberst Hermann- Josef Moneke auf diese unsinnige Regelung aufmerksam gemacht. Diese neue Vorschrift führt das Procedere des Vogelschießens ad absurdum und macht eine jahrhundertelange Tradition zunichte“, so Dagmar Freitag. In ihrem Schreiben an Bergner weist sie auf diesen Missstand hin und hinterfragt zudem das Vorgehen des Bundesinnenministeriums. „Vertreter der Schützenvereine sind nach meinen Informationen vor Erstellung der neuen Schießstandrichtlinie nicht angehört worden“, so Dagmar Freitag. Auch dies sei ein aus ihrer Sicht nicht akzeptabler Vorgang. Eine Antwort aus dem Bundesinnenministerium hat sie noch nicht erhalten.
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