"Schule ohne Rassismus"

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Das große Schulfest. Foto: (privat)

Menden. Die Gesamtschule Menden (GEM) hat mit einem fulminanten Auftakt und prominenten Gästen, wie der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag, dem Musiker Kim Friehs und Wolfgang Brust als Vertreter des „Schule ohne Rassismus“-Netzwerk, ihre Arbeit als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ begonnen.

Menden.Die GEM, die Vielfalt als Grundprinzip des Zusammenlebens ansieht, hat mit einer Projektwoche den Grundstein gelegt für ihre gemeinsame Arbeit im Netzwerk der „Schulen ohne Rassismus“, das deutschlandweit mehr als 2.000 Schulen verbindet und sich für eine offene, gerechte und tolerante Gesellschaft engagiert.
Dabei konnten die Besucher, gestärkt mit Kuchen oder Bratwurst des kräftig anpackenden Fördervereins, an der Windthorststraße flanieren und die vielseitigen Ergebnisse der Projektarbeit bewundern. Das Potpourri der Projekte reichte vom Erkunden der Stadt im Rollstuhl über internationale Tänze und Spiele, musikalische Weltreisen und die Frage, ob es den Knigge auch in anderen Ländern gibt, bis hin zu einem famosen Schattentheater oder der Ersthelfer- und Streitschlichterausbildung.
Aber auch das Nachfühlen einer Flucht aus Syrien und dem fremd-sein bei der Ankunft in Deutschland, die Gestaltung von couragierten Fotostories oder dem Stolpersteine Projekt zeigte die Idee der Normen und Werte Projektwoche: Egal welche Herkunft, Sprache, Kultur oder Eigenheit ein Mensch hat, wenn wir offen, freundlich und tolerant handeln, sind wir vor allem eins, eine starke Gemeinschaft.
Diese Idee prägte auch die Gestaltung des Schulfestes, in dessen Mittelpunkt die Ernennung der GEM als „Schule ohne Rassismus“ stand.

Die Projektpaten Dagmar Freitag und Kim Friehs sowie der SOR-Vertreter Wolfgang Brust stellten sich auf der Bühne den Fragen der beiden Schülerinnen Nadine Gawronski und Karla Freis. Welche Projektideen bringen die Paten mit ein? Was heißt es, Courage zu zeigen? Und wie können wir der Diskriminierung die Stirn bieten? Dies waren einige der spannenden Fragen auf der Bühne. Dagmar Freitag, selbst einmal Lehrerin an einer Gesamtschule und seit vielen Jahren engagierte Politikerin in Berlin und dem Märkischen Kreis, sieht im gemeinsamen Sport eine Chance für junge Menschen, Teil der Gesellschaft zu werden. Sie appellierte mit Herzblut an die versammelte Schülerschaft, nicht tatenlos zu sein, sondern sich aktiv für das Gute einzusetzen. Ebenso aktiv will Kim Friehs als Pate Begeisterung für Musik wecken, die er als Schlüssel für das Überwinder von Unterschieden ansieht.

Beim Schulfest spürten alle Besucher, wie Schülerschaft, Kollegium und Eltern der Gesamtschule Menden an einem Strang ziehen.
Ihr Motto: Gemeinsam stark!
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