Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Wie lange dauert das Asyl?"

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Ein Thema wie „Kirchenasyl“ kann man als Verantwortlicher auf zwei Arten anpacken. Entweder still und heimlich durchziehen. Oder damit an die Öffentlichkeit gehen.

Pfarrerin Dorothea Goudefroy von der Evangelischen Kirchengemeinde Menden hat die zweite Möglichkeit gewählt und das Kirchenasyl für den Syrer Ahmed A. von Anfang an publik gemacht.
Aus der Gemeinde gibt es reichlich Hilfe. So hat sich zum Beispiel ein Unterstützerkreis gebildet, der aus rund 15 Leuten zwischen 14 und 80 Jahren besteht.
Die Jüngsten bieten Ahmed Abwechslung durch Sport, eine ältere Dame gibt ihm Deutschunterricht. Wobei alle wissen, dass es - rein rechtlich betrachtet - jederzeit seitens der Behörden ein jähes Ende geben kann.

Doch auch, wenn alles glatt geht, stellt sich die zentrale Frage: „Wie lange wird das Kirchenasyl dauern?“ Und: Wie lange kann die Gemeinde das stemmen?
Wie verkraftet Ahmed die Situation?
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