Die Party geht weiter!

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Mutter und Tochter freuen sich auf die siebte Auflage von Rock im Ring: Links: Conny Dedters, rechts: Justine Dedters. (Foto: Heike Cervellera)

Was als kleines Fest für treue Kunden begonnen hat, mauserte sich über die Jahre hinweg zu einem richtig großen Event. Rock im Ring ist im Veranstaltungskalender bei vielen Moersern schon lange nicht mehr wegzudenken.

Gutes Tun kann so einfach sein. Und wenn man mit Freude bei der Sache ist, macht es auch noch richtig viel Spaß. Dass Justine Dedters, Veranstalterin von Rock im Ring, mit Freude bei der Sache ist, wird ganz schnell deutlich, wenn sie von dem Event spricht: „Es ist jedes Mal wieder eine große Party, bei der es ganz viele Menschen gibt, die uns unterstützen und teilnehmen.“

Und das macht Rock im Ring auch zu etwas Besonderem, denn ganz Rheinkamp freut sich auf dieses Event und zahlreiche Menschen bieten ihre Hilfe an. Egal ob es um Flyerverteilen oder Kuchenbacken geht, Rheinkamp rückt an diesem Tag ein Stückchen näher zusammen und das war auch genau die Idee des Gründers, Wolfgang Dedters, so Tochter Justine: „Mein Papa wollte ein Fest für Jedermann machen, wo Freunde auf Freunde treffen und einen schönen Tag miteinander verbringen.“

Diese Idee wird nun, nachdem Dedters letztes Jahr zwei Tage vor dem Event verstorben ist, von seiner Tochter Justine fortgesetzt: „Natürlich hat mein Papa mir über die Jahre eine Menge beigebracht, aber es war schon schwierig, das dieses Mal ganz allein zu machen. Auch wenn ich natürlich nicht alleine bin und ganz viele tolle Helfer habe. Aber er fehlt natürlich trotzdem.“

Stolz wäre er aber auf jeden Fall auf seine Tochter, denn das Fest ist ja seit jeher nicht nur ein Fest für Freunde, sondern gleichzeitig geht der komplette Erlös an die Aktion Klartext für Kinder. Dass es gerade diese Aktion sein soll, hat einfache Gründe, so Justine Dedters: „Als unser Fest immer größer wurde, haben wir überlegt, wenn wir mit dem Geld helfen können. Unser guter Freund, Kunde und Schirmherr von Rock im Ring, Attila Cikoglu, brachte dann die Idee auf, das Geld an Klartext für Kinder zu spenden.“

50.000 Euro kamen in den letzten sechs Jahren zusammen


Und so geschah es dann auch. In den letzten sechs Jahren kamen so bereits 50.000 Euro zusammen. Eine große Summe, die Justine Dedters auch jeden Tag wieder zeigt, wofür sie das Ganze macht: Für die Kinder. Und natürlich um einen schönen Abend unter Freunden zu haben. Dieses Mal wahrscheinlich mit einer etwas gelösteren Stimmung, als im letzten Jahr: „Wir selbst haben die Party letztes Jahr wie unter Trance erlebt. Papa war gerade erst gestorben, aber er wollte unbedingt, dass das Event stattfindet. Er wollte zu seinem Tod eine Riesen Party und diesen Wunsch haben wir ihn erfüllt. Trotzdem war es natürlich für uns eine traurige Situation. Geholfen haben uns aber auch die vielen, vielen Menschen, die uns ihr Beileid ausgesprochen haben und einfach mit angepackt haben.“

Für die musikalische Unterhaltung sorgt neben der Band „Bartosz“ und der „Lonely Hearts Club Band“ die Band „Full House“. Moderiert wird der Abend von Justine und dem Musiker und Entertainer Markus Grimm. Für die Kinder gibt es zum Start um 15 Uhr eine Mini-Disco, bei der sie sich austoben können.

Jetzt muss nur noch das Wetter mispielen, aber dazu sagt Justine Dedters nur lächelnd: „Papa hatte ja jetzt ein Jahr Zeit, dass mit dem da oben zu verhandeln, das wird schon!“

Dann dürfte ja alles bestens geklärt sein, denn Wolfgang Dedters‘ Motto war stets: „Nicht reden, sondern machen.“
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