Viele heiße Eisen bei der Feuerwehr

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Die Jubilare bei der Ehrung in der Kulturhalle.Foto: privat
Zum Jahresende stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen-Vluyn traditionell die Jubilarehrungen auf dem Programm. In diesem Jahr mussten die Feuerwehrleute aber noch einige heiße Eisen anpacken.

Denn das Thema Kombibau bewegt die Brandwächter vermutlich auch noch bis ins Jahr 2013 hinein. Die Realisierung des Neubaus des Gerätehauses Vluyn hat bereits die letzten Jahre mitgeprägt. Inzwischen wurden die Klagen beigelegt, sodass die Ausschreibung des Bauvorhabens durchgeführt werden konnte.
Nach Informationen der Feuerwehr gab es auch hierbei zunächst Verzögerungen, da sich zunächst nur ein Bieter gefunden hatte, der aber offenbar formale Anforderungen nicht erfüllte. „Die unendliche Geschichte geht weiter“, sagt Leiter Lutz Reimann. „Wir sind gespannt.“
Ein weiterer Schlag ins Kontor war für die Feuerwehr in diesem Jahr eine beabsichtigte Gesetzesänderung innerhalb der Europäischen Union. „Da hat man sich doch glatt ausgedacht, dass der zeitliche Aufwand der Ehrenamtlichen für die Feuerwehr auf die maximal mögliche Wochenarbeitszeit in Höhe von 48 Stunden nach Arbeitszeitgesetz angerechnet werden soll. Was das für Auswirkungen gehabt hätte, will ich hier gar nicht beschreiben“, so Lutz Reimann. „Zum Glück haben das wohl einige noch bemerkt, bevor die Umsetzung beschlossen wurde.“
Zu guter Letzt ist nach aktuellen Vorfällen in Moers das Thema Versicherungsschutz bei den ehrenamtlichen Brandschützern ganz oben auf der Agenda. Ein Unfall eines selbstständigen Feuerwehrmannes hatte in der Nachbarstadt die Diskussion ausgelöst und gezeigt, dass es mit dem Versicherungsschutz der Feuerwehrmitglieder nicht so gut aussieht wie bisher angenommen. „Die Stadt Neukirchen-Vluyn hat den Fall sofort zum Anlass genommen, den Versicherungsschutz für die Feuerwehrmitglieder nochmals zu überprüfen und entsprechende Maßnahmen eingeleitet“, zeigt sich Lutz Reimann erleichtert. Dennoch wünschen sich die Feuerwehrleute weiterhin die Fürsorge der Gemeinde und natürlich die nötige Unterstützung bei der Bevölkerung.
Trotz reichlich Diskussionsstoff gab es aber noch Zeit für die Ehrungen. Für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Neukirchen-Vluyn erhielten Stefan Klaus Heimberg, Heinz-Wilhelm Stemmanns, Edgar Bochnig und Helmut Kannacher das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Für ihre 35-jährige Zugehörigkeit wurden mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold Hans-Wilhelm van Rechtern und Heiner Bernd Maas geehrt. Sonderauszeichnungen des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Gold erhielt für seine 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Neukirchen-Vluyn Reinhard Kersken und für seine 70-jährige Zugehörigkeit Wilhelm Ingendahl.
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