69. Klangwellenkonzert: „Cantus compositus - der Klang des Universums"

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Die japanische Violonistin Chiharu Abe (Foto: Agentur)
Monheim am Rhein: Marienkapelle |

Die japanische Violonistin Chiharu Abe spielt am 05. Juli in der Marienkapelle



Am Sonntag, dem 5. Juli, um 16 Uhr, wird die japanische Violonistin Chiharu Abe in der Marienkapelle Monheim am Rhein, An d’r Kapell, zum Thema „Cantus compositus - der Klang des Universums“ ihre Violine erklingen lassen.


Die neben ihrer Barockvioline auch Viola d’amore spielende Chiharu Abe wurde mehrfach preisgekrönt und wirkte mit in namhaften Ensembles in Österreich und der Schweiz und auch bei „Concerto Köln“, „Musica Antiqua Köln“ und „Alte Musik Köln“.
Häufig ist die Violine als Soloinstrument nicht zu hören. In der besonderen Akustik der 500 Jahre alten Marienkapelle, werden einige der ersten für Violine solo komponierten Werke zu hören sein: „Passacaglia für Violine Solo“, aus den Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, sowie zwei Werke von Johann Sebastian Bach, „Ciaccona“ aus Partita II d- Moll und die Sonate III C-Dur, werden wieder für ein ganz besonderes Musikerlebnis sorgen.

Der Eintritt zum Konzert ist wie immer frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Pflege und Unterhaltung der Marienkapelle gebeten.

Das nächste Konzert findet am Sonntag, dem 02. August 2015, statt. Hier präsentiert der Marienkapellen-Verein Maria Bennemann am Spinett unter dem Thema “Wie der Vater so der Sohn?“.


Weitere Informationen über die Künstlerin:
Die in Japan geborene Geigerin studierte zunächst moderne Geige in Tokio an der Musashino Musikhochschule und Stuttgarter Musikhochschule bei Susanne Lautenbacher.
1994-2000 folgte eine Spezialisierung auf Barockvioline. Zu ihren Lehrern an der Trossinger Musikhochschule zählten Giorgio Fava, François Fernandez, Enrico Gatti und John Holloway. Ihre weitere Ausbildung erhielt sie in Köln ( Kammermusik – Alte Musik ) und an der Schola Cantorum Basiliensis, wo sie neben der Barockvioline auch Viola d´amore zu spielen begann.
1999 erhielt sie einen Förderpreis der Deutschen Wirtschaft BDI. Im Jahre 2003 gewann sie als Mitglied eines Ensembles den 1.Preis bei den Göttinger Händel - Festspielen.
Neben dem Barockvioline-Studium wirkte sie bei den verschiedenen Ensembles, wie Wiener Akademie ( Lt. Martin Haselböck ), Ars Antiqua Austria ( Lt. Gunar Letzbor ), Armonico Tributo Austria ( Lt. Lorenz Duftschmied ), mit. In 2000 wurde sie Mitglied von Capriccio Basel, mit Ensemble Vocal de Lausenne konzertierte sie als Konzertmeisterin.
In gleichem Jahr begann sie bei Concerto Köln mitzuspielen, wo sie gelegentlich auch als Stimmführerin, Konzertmeisterin und als Viola d´amore – Solistin teilnimmt.
Seit 2006 lebt sie in Köln. Im Jahr 2006 war sie bei der letzten Tournee von Musica Antiqua Köln, bei der Nachfolger Gruppe „ Alte Musik Köln“ wirkte sie als Geigerin mit.
Neben der Tätigkeit des Orchester/Kammermusikspiels gibt sie regelmäßig Solo-Konzerte und Vorträge.
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