Monheim packt gemeinsam an

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Monheim packt gemeinsam an. Viele sind glücklich und dankbar, helfen zu können. Foto: Stephan Köhlen

Großes städtisches und gesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge

Mit dem Eintreffen der 145 Flüchtlinge ist eine große Hilfswelle ins Rollen gekommen. Viele städtische Mitarbeiter und zahlreiche privat oder in Vereinen und Verbänden engagierte Ehrenamtler zeigten sich bewegt vom Schicksal der Menschen, die zur Erstaufnahme nach Monheim weitergereicht wurden. Und die Hilfsbereitschaft reißt nicht ab.

Aktionsmobil, Fußball und Eis


Fast täglich macht das Aktionsmobil der Stadt inzwischen an der Diem-Halle Station. Die mitgebrachten Spiel- und Sportgeräte dienen dabei nicht nur den vielen Kindern, sondern auch den Erwachsenen als willkommene Abwechslung. Organisiert vom Ordnungsamt wohnten 16 Flüchtlinge m Rheinstadion auch dem Saisonauftakt des FC Monheim bei - und durften hier die Siege aller drei Senioren-Mannschaften mitbejubeln.

Am morgigen Samstag wollen engagierte Bürger aus den Reihen der Facebook-Gruppe „Monheimer Urgesteine“ mit einem Eiswagen zur Diem-Sporthalle fahren, um den Flüchtlingen samt ihren Helfern eine süße Abkühlung zu bringen. Vorab hatten die Urgesteine zu einer Spende im Eiscafé Al Faro aufgerufen, um die Aktion zu finanzieren.

Kleiderspenden


Inzwischen sind beim DRK auch die vielen Kleiderspenden aus der Bevölkerung sortiert. Die 145 Frauen, Kinder und Männer sind versorgt. Gut, dass auch noch etwas übrig ist, denn die Menschen in der Diem-Halle werden in den kommenden Wochen vermutlich etwa alle 14 Tage wechseln.
Unter den jetzigen Flüchtlingen sind unter anderem auch ein syrischer Kinderarzt, der sich mit um die kleinen Patienten in der Halle kümmert, sowie ein Künstler-Ehepaar, ebenfalls aus Syrien, er Diplom-Designer, sie Kunstlehrerin, die in dieser Woche in ein Angebot der städtischen Kunstschule eingebunden wurden.

Freies WLAN


Zum rasch aufgespannten sozialen Netz gehört auch ein freies WLAN-Funknetz. Eilig hat die Stadt auf dem Dach der Diem-Sporthalle einen weiteren städtischen Hotspot installiert, der auch bis zum Aldi-Parkplatz und ins Baumberger Einkaufszentrum reicht und selbstverständlich allen Bürgern zur Verfügung steht. Für die Flüchtlinge ermöglicht er nun eine schnelle Verbindung in die oft unter schlimmen Umständen verlassene Heimat.

Lösung für Schulen und Vereine


Auch mit Schulen und Vereinen, haben inzwischen erste Gespräche stattgefunden, wie die wegfallenden Hallenzeiten in den nächsten Wochen kompensiert werden können. „Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn wir noch nicht für alles eine Lösung haben“, zeigte sich Schul- und Sportbereichsleiter Peter Heimann optimistisch.
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